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Hamm meldet 66 Neuinfektionen mit dem Coronavirus - drei Todesfälle erfasst

Wie erwartet steigt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen einige Tage nach dem Weihnachtswochende wieder stärker an. Hamm ist da keine Ausnahme.

Hamm - 66 neue Nachweise des Coronavirus liegen dem Gesundheitsamt der Stadt Hamm am letzten Tag des Jahres vor. Das sind deutlich mehr als am Vortag, als die Stadt 40 Neuinfektionen verzeichnete. Binnen 24 Stunden lagen Tests von 22 Personen vor, die sich vermutlich im Familien- oder Bekanntenkreis angesteckt haben. Sie alle waren bereits in Quarantäne und haben dort ihren positiven Befund erhalten. Zehn gemeldete Ansteckungen wurde in Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bekannt. In 34 Fällen sei der Infektionsweg unbekannt, teilt die Stadt mit. Von diesen 34 Fällen befand sich eine Person ebenfalls bereits in Quarantäne. (News zum Coronavirus in Hamm)

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion hat das Gesundheitsamt erfasst. Demnach starb bereits am 19. Dezember eine Über-90-Jährige, am 21. Dezember ein Mann über 80 und am 26. Dezember ein Mann über 70. Alle drei wurden im Krankenhaus behandelt, aber nicht intensivmedizinisch. Alle seien außerdem vorerkrankt gewesen, heißt es.

Coronavirus in Hamm: 62 Patienten in Krankenhäusern

62 Infizierte werden derzeit akut in Krankenhäusern behandelt. Sechs Patienten, davon ein Mann über 50, ein Mann über 60, ein Mann über 70, ein Mann über 80 sowie zwei Frauen im Alter über 70 und eine Frau im Alter über 80 Jahren.

Die Zahl der als genesen geltenden Hammenser gibt die Stadt mit 4.479 an, davon sind 2.370 weiblich, 2.109 männlich. 933 Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne; in dieser Zahl sind die akut Infizierten nicht mitgerechnet. 24.843 Personen hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie aus der Beobachtung entlassen. Mit den Corona-Mobilen und an der Alfred-Fischer-Halle wurden bisher 25.093 Proben genommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag bei 174,5.

Wichtig: Die Hammer Zahlen sind derzeit grundsätzlich weniger aussagekräftig als bislang, weil rund um Weihnachten und Silvester sowohl weniger getestet wird als auch weniger Ärzte und anderes medizinisches Personal im Einsatz sind.

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Rubriklistenbild: © © Andreas Rother

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