Damit Schulkinder nicht vergessen werden

Wartehäuschen wird versetzt, Bus muss stoppen

Schulbus Haltestelle
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In der Vergangenheit kam es vor, dass Kinder in Sandbochum vergeblich auf den Schulbus gewartet haben. Das soll jetzt nicht mehr passieren.

In Zukunft soll es nicht mehr vorkommen, dass auf den Schulbus wartende Kinder an der Haltestelle „Herringer Heide“ – sie liegt etwas versetzt in der Straße In der Dördel – vergessen werden

Sandbochum - Sie soll, wie SPD-Fraktionschef Julian Janssen nach einem Ortstermin mit den Verkehrsbetrieben sagte, etwa 20 bis 25 Meter näher zur Sandbochumer Straße gerückt werden. Eine Versetzung direkt an die Sandbochumer Straße lehnten die Verantwortlichen hingegen ab.

Einen neuen Standort hatten Eltern ins Spiel gebracht, nachdem Kinder am unbeleuchteten Buswartehäuschen vom Busfahrer nicht gesehen und sie folglich auch nicht mitgenommen worden waren. Die SPD-Bezirksfraktion griff diese Idee auf und beantragte die Zurückversetzung des Wartehäuschens an den alten Standort. Allerdings dürfe der Verkehr dadurch nicht behindert werden.

Wie die Stadt jetzt mitteilte, war das Wartehäuschen vor einigen Jahren in Absprache mit Vertretern der Bezirksvertretung an die jetzige Stelle versetzt worden. Es stehe einige Meter in die Straße In der Dördel hinein, eine Leuchte befinde sich dort an der gegenüberliegenden Straßenseite. „Der Grund war die Gefährdung der Busfahrgäste im Wartebereich an der Sandbochumer Straße.“ Diese wäre auch derzeit noch gegeben.

Schließlich einigte man sich darauf, dass die jetzige Haltestelle lediglich näher zur Straße versetzt wird, damit die Wartenden „besser gesehen werden“. Mit den Verkehrsbetrieben wurde zudem abgestimmt, dass die Busse bei jeder Vorbeifahrt eine Halteverpflichtung bekommen.

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