Netzwerk Frühe Hilfen

„Gut aufwachsen“ in Hamm: Infos und Angebote für werdende Eltern und junge Familien gebündelt

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Gudrun Hennke (von links), Angela Wehr, Karin Bremsteller, Johanna Kolbe, Ulrike Harms und Theo Hesse präsentieren das neue Online-Angebot.

Hamm - Für angehende Eltern gibt es in Hamm ab sofort ein neues Portal, in dem alle wichtigen Informationen und Angebote zusammengefasst sind. 

Schwangere und werdende Eltern bekamen in Hamm bisher vor und nach der Geburt einen dicken Stapel Broschüren, Flyer, Heftchen und Infoblätter in die Hände gedrückt, durch den sie sich auf der Suche nach passenden Angeboten und Beratung mühsam durchwälzen mussten. Dieser Zettelwust soll künftig der Vergangenheit angehören: alle Angebote für junge Familien sind ab sofort im Internet auf dem Portal „Gut aufwachsen in Hamm“ gebündelt.

„Es werden wieder mehr Kinder in Hamm geboren. Das ist eine schöne Entwicklung“, sagt Theo Hesse, Leiter des Fachbereichs Jugend, Soziales und Gesundheit. Derzeit liege die Zahl bei etwa 1 600 Geburten im Jahr. „Wir haben für die Eltern dieser Kinder auch ein umfangreiches Unterstützungswerk. Das war bisher aber nicht ganz so leicht zu finden.“

233 Angebote gibt es aktuell in Hamm

Die Idee für eine zentrale Informationsquelle über die aktuell 233 Angebote gab es zwar schon 2013 im Netzwerk Frühe Hilfen, an der Umsetzung haperte es aber bislang. Durch die Bereitstellung einer kostenfreien Datenbank durch das Land änderte sich das nun.

Auf der Internetseite können Eltern ins Blaue hinein oder ganz konkret nach Angeboten wie Babyschwimmen, Kurse, Geburtsvorbereitung oder finanzielle Aspekte und Hilfen suchen. Und das auch ganz gezielt nach Stadtteilen und dem Alter des eigenen Kindes angepasst. So sei sichergestellt, dass jeder das individuell passende Angebot finde, sagt Karin Bremsteller vom Familienbüro der Stadt.

Langfristig soll das ganze Schulalter abgedeckt sein

Über das neue Portal finden zunächst die Eltern von Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren passende Angebote. Im Herbst soll die Plattform für Kinder bis sechs Jahren ausgeweitet werden. Langfristig sei geplant, das ganze Schulalter abzudecken.

Für Fachleute wie Kinderärzte, Gynäkologen, Hebammen oder Kita-Träger sei die Suchmaschine künftig ein wichtiges Instrument, um schnell und unkompliziert weiterzuhelfen, sagt Bremsteller. Die Stadt nutzt das Portal, um zu analysieren, welche Angebote wo zu finden sind, wo es Nachholbedarf gibt und welche Programme besonders beliebt sind bei den Nutzern. „So können wir die Auswahl in Zukunft weiter verbessern“, ist Bremsteller überzeugt.

Weitere Angebote melden

Die Datenbank befindet sich weiter im Aufbau. Deshalb gibt es für alle Träger und Anbieter weiterhin die Möglichkeit, ihre Angebote zu melden. Im Familienbüro der Stadt nehmen Ulrike Harms (Tel.: 176322) und Karin Bremsteller (Tel: 176334) die Rückmeldungen entgegen. Kontakt per Mail: fruehehilfen@stadt.hamm.de. Das Teilnahmeformular für „Gut aufwachsen“ wird dann weitergeleitet.

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