Großes Rätselraten im Maxipark

Buchautor Markus Gründel (links) erklärt Teilnehmern die Geräte. ▪

HAMM ▪ „Zieleingabe, auswählen und Los!“ hieß es gestern beim „Geocaching“ im Maximilianpark. Bei der elektronischen Schnitzeljagd hatten die Teilnehmer für erholsame Spaziergänge zwischen den gepflegten Blumenanlagen gestern keine Zeit. Stattdessen suchten sie, ausgestattet mit modernen Navigationssatellitensystemen nach versteckten Hinweisen.

Rund um den Elefanten versteckte der Buchautor und Experte zum Thema „Geocaching“, Markus Gründel, zwei Tage lang Rätsel, die die Teilnehmer auf eine exklusive Tour durch den Maxipark führten. „Beim Geocaching erfahren die Teilnehmer mehr über die Umgebung und freuen sich auf den Schatz“, erzählt Gründel.

Die Idee zum Geocaching im Maxipark hatte schon im letzten Jahr die Geschäftsführerin des Outdoor-Verlags Conrad Stein aus Welver, Marie-Luise Großelohmann: „Gründel ist der ‚Cache-Papst‘, der mit dieser Aktion hoffentlich den Bekanntheitsgrad des Verlags steigert“.

In diesem Jahr verdoppelte sich die Zahl der GPS-Geräte, die Leihgaben der Firmen Magellan und Garmin waren, auf 38. Die versteckten Koordinaten ließen sich im ganzen Park finden. „Es war schwierig. Die erste Lösung zum Rätsel war in einer Schraube versteckt, die zweite in einer Eichel“, erzählt der 13-Jährige Tobias Harward.

Beim Geocaching wählten die Teilnehmergruppen zunächst ein GPS-System aus, auf dem ein Hinweis,  beispielsweise „Fuchshöhle?“, angegeben war. Am Zielpunkt angekommen, galt es zunächst ein Rätsel zu lösen, das zur nächsten Station führte. Das außergewöhnliche Spiel brachte den Besuchern Spaß und vor allem Abwechslung. „Ich habe davon im Radio gehört und wollte es eigentlich schon immer mal ausprobieren“, erzählt die 15-Jährige Laura Funk. „Rund 300 Besucher haben teilgenommen“, erzähl Dieter Großelohmann bei der Gerätevergabe.

Konkurrenzdenken zwischen den Teilnehmergruppen gab es nicht. „Die Leute sollen nicht übereinander herfallen, sondern den Park spielerisch besser kennenlernen“, erklärt Gründel. Aus diesem Grund gab es nur maximal zwei Teams, die auf ihren Navigationssystemen die gleichen Standpunkte hatten.

Die Schätze werden am Ende der Woche bei einer Gewinnspielaktion verlost. Zu gewinnen gibt es unter anderem Fahrrad- und Umhängetaschen von Ortlieb, Brotdosen von Tupperware, Taschenlampen von Led-Lenser sowie Biergläser von Isenbeck. ▪ ag

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