Nachbarn in Berge betroffen

Großes Mitgefühl nach Feuer - Brandruine lockt Neugierige an

Von dem Einfamilienhaus in Berge blieb nur eine Ruine.
+
Von dem Einfamilienhaus in Berge blieb nur eine Ruine.

Das abgebrannte Haus an der Liebermannstraße ist offenbar nicht mehr zu retten. Noch ist unklar, wie es zu dem verheerenden Brand in Berge kommen konnte. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt. Nachbarn reagieren betroffen und fassungslos auf das Feuer.

Berge – Nach der Brandkatastrophe an der Liebermannstraße in Berge ist vielerorts Fassungslosigkeit und ein großes Mitgefühl zu spüren. Etliche Spaziergänger machten extra einen Schlenker von der Dürerstraße in den kleinen Fußweg, um sich selbst ein Bild von der Brandruine zu machen. Die Menschen blieben kopfschüttelnd vor dem Haus stehen. Unvorstellbar sei es, auf einen Schlag alles Hab und Gut zu verlieren, sagt eine Frau am Vormittag.

Der Blick in die Ruine verrät, dass dort tatsächlich nichts mehr erhalten ist. Die persönlichen Gegenstände sind allesamt den Flammen zu Opfer gefallen. Auch das Haus ist offensichtlich nicht mehr retten.

Es sei alles so schnell gegangen, erzählt ein Nachbar. Er habe erst mit dem Eintreffen der Rettungsfahrzeuge mitbekommen, dass in unmittelbarer Nähe etwas passiert sein muss. Aber so richtig lokalisieren konnte er die Unglücksstätte zunächst nicht. „Plötzlich habe ich dann die riesige Rauchwolke entdeckt, dann das Feuer“, berichtet. „Erst dachte ich, die Nachbarn könnten noch im Haus sein, dann aber habe ich sie glücklicherweise gesehen“, berichtet er.

Feuerwehreinsatz wie im Film abgelaufen

Den Einsatz der Feuerwehr habe er dann sprachlos verfolgt. Auch wenn er umgehend seine Fenster verschlossen hatte, sei der Rauchgeruch auch einen Tag später noch leicht in seinen Wohnräumen zu verspüren. Ein bisschen habe er Angst gehabt, das Feuer könnte vielleicht auf Bäume oder Zäune überschlagen und sich verbreiten. Doch die Sorge sei unberechtigt gewesen. Wie in einem Film seien die Szenen abgelaufen.

Großeinsatz der Hammer Feuerwehr in Berge

Großeinsatz der Feuerwehr Hamm in der Liebermannstraße in Berge.
Großeinsatz der Feuerwehr Hamm in der Liebermannstraße in Berge.
Großeinsatz der Feuerwehr Hamm in der Liebermannstraße in Berge.
Großeinsatz der Feuerwehr Hamm in der Liebermannstraße in Berge.
Großeinsatz der Hammer Feuerwehr in Berge

Die Ruine ist von der Polizei beschlagnahmt und mit Flatterband abgesperrt worden. Die Brandstelle darf auf gar keinen Fall betreten werden, zumal noch Einsturzgefahr besteht. Die Kriminalpolizei wird nun die Brandursachenermittlung vornehmen. Vermutet wird, dass das Feuer in der Kellersauna ausgebrochen ist. Was sich dort entzündet hat und warum, das müssen die Sachverständigen noch klären. Wann ein Ergebnis vorliegt, ist noch unklar. „Das dauert von Fall zu Fall unterschiedlich lange“, erklärt eine Polizeisprecherin. Ob das Haus tatsächlich abgerissen werden muss, ist ebenso unklar.

Das Haus war am Dienstagmorgen vollständig niedergebrannt. Das Eigentümer-Paar hatte sich noch rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare