Zwei Verletzte in der Rosenstraße

Komplizierter Großeinsatz der Feuerwehr in Herringen

Feuerwehr Hamm Symbolbild
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Die Feuerwehr wurde am frühen Freitagmorgen nach Herringen alarmiert. (Symbolbild)

[Update] Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Herringen sind zwei Männer verletzt worden. Für die Feuerwehr war es aus verschiedenen Gründen ein komplizierter Einsatz.

Hamm - Beim Eintreffen der Rettungskräfte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag brannte die Erdgeschosswohnung in der Rosenstraße bereits in voller Ausdehnung. Der 66-jährige Mieter befand sich zu diesem Zeitpunkt - gegen 0.40 Uhr - bereits vor dem Haus. Ein 46-jähriger Bewohner der darüber liegenden Wohnung flüchtete sich auf einen Balkon und wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet. Das teilte die Polizei mit.

Beide Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen, doch nur einen musste die Feuerwehr ins Krankenhaus bringen. Wie schwer die beiden Männer tatsächlich verletzt sind, wurde zunächst nicht klar. Weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten rechtzeitig ihre Wohnungen verlassen können und blieben somit unverletzt.

Die Brandursache ist noch unbekannt; die Ermittlungen laufen. Auf Spekulationen wollte sich eine Feuerwehrsprecherin nicht einlassen. Den Gebäudeschaden schätzt die Polizei auf etwa 150.000 Euro.

Brand in Herringen: Komplizierter Einsatz für die Feuerwehr

Die Feuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und einem personellen Großaufgebot aus mehreren Einsatzbereichen knapp drei Stunden vor Ort. Beteiligt waren Kräfte der Hauptwache (12), der Einsatzbereiche Sandbochum (6), Herringen (3), Wiescherhöfen-Weetfeld (13), Pelkum (6), Lerche (5) und Norden (10) sowie 8 Rettungsdienstler.

Katharina Glingener von der Hammer Feuerwehr sprach auf Nachfrage von WA.de von einem „komplizierten Einsatz“. Nicht nur habe es wegen einer hohen Thermik „ordentlich gebrannt“, sondern auch die Gebäudestruktur des Brandhauses zeigte sich sehr verwinkelt, zudem sei es mit weiteren Häusern verbunden. Noch dazu war anfangs unklar, ob sich weitere Personen im Gebäude aufhielten - vier galten somit zunächst als „vermisst“. Letztlich habe sich aber herausgestellt, dass sie alle schon raus und weggelaufen waren.

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