Großeinsatz am Bahnhof

Alarm in den Gleisen: Verwirrter hält in Hamm dutzende Einsatzkräfte auf Trab

Im Gleisbereich des Hammer Güterbahnhofs wurde am Samstagabend ein offenbar verwirrter Mann gesucht.
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Im Gleisbereich des Hammer Güterbahnhofs wurde am Samstagabend ein offenbar verwirrter Mann gesucht.

Kleiner Anlass, große Wirkung: Ein Sucheinsatz im Umfeld des Bahnhofs hat am Samstagabend in der Hammer Innenstadt für große Aufmerksamkeit gesorgt.

Hamm - Ein Mann, der am Samstag gegen 20.15 Uhr den Notruf der Feuerwehr wählte, sorgte in der Folge für einen unübersehbaren Einsatz etlicher Feuerwehreinheiten, der Bundespolizei und der Bahn. Der Mann gab an, dass es ihm nicht gut gehe und dass er nicht wisse, wo er sei. Klar war offenbar einzig, dass der Mann im Gleisbereich des Güterbahnhofs unterwegs war - die davon ausgehende Gefahr lag also auf der Hand.

Um die Suche nach dem Verwirrten schnell und effektiv voranzutreiben, alarmierte die Feuerwehr-Leitstelle neben dem Einsatzführungsdienst etliche eigene Leute der Berufsfeuerwehr und der Einsatzbereiche Mitte und Westen. Dazu kamen Kräfte der Bundespolizei und des Notfallmanagements der Deutschen Bahn. Mittels eines Hubschraubers wurde zudem der Gleisbereich im späteren Verlauf ausgeleuchtet. In Alarmbereitschaft waren darüber hinaus die Rettungshundestaffel mit sechs Tieren und die Drohnenstaffel der Feuerwehr Werl. Diese beiden Einheiten wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers letztlich aber nicht benötigt.

Mann am Bahnhof in Hamm vermisst: Erfolg nach mehr als zwei Stunden

Zum Glück habe man während der rund zweistündigen Suchaktion beständig telefonischen Kontakt zu dem Mann gehabt, erklärte der Feuerwehrsprecher. Dank dieser Tatsache wurde er gegen 22.30 Uhr - offenbar in einem Güterwaggon - gefunden. Nach rettungsdienstlicher Untersuchung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Ob und auf welche Weise er zusätzlich zu seinem psychisch angeschlagenen Zustand auch körperlich verletzt war, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. Gegen 23.30 Uhr seien auch die letzten Kollegen von dem ungewöhnlichen Einsatz zurück gewesen.

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