Leserin weist auf Verunreinigungen hin

Vermüllung nach Party: Wildes Grillen am Kanalufer ein stetiges Problem

Reste von Grillkohle, ein kaputter Stuhl, Müll – dieses Bild fand eine WA-Leserin am Kanal vor.
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Reste von Grillkohle, ein kaputter Stuhl, Müll – dieses Bild fand eine WA-Leserin am Kanal vor.

Grillen ist eine Art Volkssport in Deutschland. Und wer an langen, heißen Sommerabenden keinen Balkon oder Garten für Grillwurst und Grillgemüse zur Verfügung hat, weicht eben in die freie Natur aus. Die Stadt begegnet dem mit zwei Grillplätzen in öffentlichen Parks und heftigen Bußgeldern. Allzu häufig wird allerdings nicht kontrolliert.

Hamm – Am Kanalufer hat eine WA-Leserin immer wieder Picknick-Müll eingesammelt. Dass dort jetzt bei der andauernden Hitze und Trockenheit in diesen Tagen auch noch ein gebrauchter Einweggrill rumlag, findet sie „einfach unglaublich“.

Verboten ist das Grillen auf öffentlichen Flächen bereits seit Jahren, sagt ein Stadtsprecher. Hamm war da offenbar weiter als Essen. Die Ruhrmetropole kündigte jüngst an, das Grillen in den Parks nur noch auf ausgewiesenen Grillplätzen zu erlauben – in Essen waren in den vergangenen Wochen Schäden durch zahlreiche Grillpartys festgestellt worden; zahlreiche Bürger hatten sich über Rauchschwaden und Feiern beschwert.

Illegales Zündeln statt öffentliche Grillplätze

In Hamm darf dem Stadtsprecher zufolge nur auf zwei ausgewiesenen Flächen im Lippe- und im Selbachpark gegrillt werden. Die Plätze würden sehr gut angenommen. Es gebe zwar immer wieder Probleme mit wildem Grillen auf öffentlichem Grund, so der Sprecher weiter. Man habe bei der Stadt aber nicht den Eindruck, dass diese überhand nähmen.

Es werde auch kontrolliert; wer beim Grillen in Parklagen und auf öffentlichen Flächen erwischt wird, muss demnach ein Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich zahlen. In Naturschutzgebieten sind mindestens 500 Euro fällig. Häufig werden solle Bußgelder allerdings nicht verhängt, so der Stadtsprecher: Abends und im Außenbereich sei die Kontrolldichte nicht sehr hoch. - Informationsdienst Ruhr

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