Gottesdienste in Corona-Zeiten: Start in Hamm noch ungeklärt

Noch sind die Kirchenbänke wegen der Corona-Krise leer. Das könnte sich auch in Hamm in naher Zukunft wieder ändern.
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Noch sind die Kirchenbänke wegen der Corona-Krise leer. Das könnte sich auch in Hamm in naher Zukunft wieder ändern.

Ab dem 1. Mai sollen Gottesdienste in NRW wieder möglich sein werden, unter Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen. Die Botschaft kam bei den Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche an – wann es mit der Umsetzung in Hamm klappt, ist dagegen offen.

Hamm – In den katholischen Bistümern Paderborn und Münster sind die Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit zwar inzwischen schriftlich fixiert, wie diese in der Praxis eingehalten werden können, wird aber gerade erarbeitet.

Für Dr. Tilman Walther-Sollich, stellvertretender Superintendent im evangelischen Kirchenkreis, sind Gottesdienste „eher erst ab Mitte Mai realistisch. Wir wollen da nichts überstürzen und langsam hochfahren.“ Es gebe zwar ein vorläufiges Papier der Landeskirche und der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) zur Umsetzung der Sicherheitsvorkehrungen, dieses soll aber zunächst mit dem Robert-Koch Institut abgestimmt werden.

Ähnlich sieht es Robert Winschuh vom Bistum Münster. Der leitende Pfarrer der Heilig-Geist-Gemeinde in Bockum-Hövel befindet sich derzeit in Absprachen mit Bistum und Nachbargemeinden. „Wir müssen den Wunsch der Menschen nach Gottesdiensten und deren Wohlergehen in Einklang bringen“, betont er. „Aber wir haben ja noch eine Woche Zeit.“

Pfarrer Ralf Dunker (Liebfrauengemeinde/Bistum Paderborn) betont, dass jedes der fünf NRW-Bistümer eigene Regeln erlässt, geht aber davon aus, dass Gottesdienste ab dem 3. Mai möglich sind. „Ursprünglich hieß es in der Landesverordnung, dass das Gottesdienstverbot bis zum 3. Mai gelten werde“, sagt Dunker.

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