Hohe Auszeichnung für Goldschmied Manfred Erdmann 

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Manfred Erdmann an seinem Arbeitsplatz. Inzwischen hat er sich zur Ruhe gesetzt.

Hamm/Kassel - Der Hammer Goldschmiedemeister Manfred Erdmann hat bei der Zentralverbandstagung der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. in Kassel die höchste Auszeichnung, die silberne Benvenuto Cellini Ehrenmedaille, für sein jahrzehntelanges Engagement im Referat Berufsbildung und im Prüfungsausschuss der Gold- und Silberschmiede-Innung Dortmund erhalten.

Erdmann zog sich im vergangenen Jahr am 23. Dezember im Alter von 69 Jahren in den Ruhestand zurück. Nach 53 Jahren im Beruf schloss er sein „Goldstübchen“ an der Werler Straße 34 (wir berichteten). In 38 Jahren hatte Erdmann 16 Auszubildenden sein Wissen mit auf den Weg gegeben. Zuletzt beklagte Erdmann, der seit 20 Jahren Obermeister und seit 11 Jahren Geschäftsführer der Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung ist, einen dramatischen Rückgang sowohl der Betriebe als auch der Lehrlinge. 

Erdmann, der seine Goldschmiedeausbildung 1964 in Kamen begann, erhielt für sein Wirken zahlreiche Auszeichnungen: unter anderem die Goldene Handwerkernadel der Kreishandwerkerschaft Dortmund (1999), die Goldene Ehrennadel des Landesverbandes der Juweliere, Gold- und Silberschmiede in NRW (2004), die Stadtbezirksmedaille der Stadt Hamm (2009), den Silbernen Ehrenbecher (2012), die Silberne Ehrennadel des Zentralverbandes (2016) sowie bereits 1980 die Silberne „Benvenuto Cellini Ehrenmedaille“ des Zentralverbandes. 

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