Neue Winterlauf-Strecke auf Zeche-Radbod

Auf dem Geländer der ehemaligen Zeche Radbod soll eine Winterlaufstrecke (orange) entstehen.
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Auf dem Geländer der ehemaligen Zeche Radbod soll eine Winterlaufstrecke (orange) entstehen.
In Bockum-Hövel sollen neue Laufstrecken entstehen.
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In Bockum-Hövel sollen neue Laufstrecken entstehen.

BOCKUM-HÖVEL - 750 000 Euro fließen in Hamm aus dem Sonderprogramm „Run“ in die Ertüchtigung von Wegen und Straßen, die sich auf den Strecken für den geplanten Freizeit- und Individualsportparcours rund um Hamm befinden. In den Stadtbezirk Bockum-Hövel werden rund 36 000 Euro investiert.

Neben der stadtbezirksübergreifenden so genannten Marathonstrecke werden in den Bezirken auch einzelne Teilstrecken gebaut oder eingerichtet.

Auf dem Geländer der ehemaligen Zeche Radbod soll eine Winterlaufstrecke (orange) entstehen.

Fertig gestellt sei die Hauptstrecke vom Jahnstadion nordwärts bis Bockum-Hövel sowie Teilstrecken in den stadtbezirken Rhynern, Uentrop und Heessen. Die Fortsetzung der Strecke in Bockum-Hövel sei zurzeit noch nicht möglich, erklärt die Stadt. Es gebe noch Abstimmungbedarf mit dem Bergbau über die Verbindung vom Radbodgelände in Richtung Lippe.

Darüber hinaus sind sowohl die neuen Brücken über Lippe und Kanal als auch die Wegänderungen an den Sportplätzen um das Adolf-Brühl-Stadion noch nicht fertig gestellt. Konkret sollen 20 800 Euro für eine wassergebundene Decke zwischen Lippehof und Markenweg sowie 15 000 Euro für den Weg zwischen Lippedamm und Lippehof im Stadtbezirk Bockum-Hövel ausgegeben werden.

Im nächsten Schritt soll aber zunächst die Hauptstrecke in der südlichen stadthälfte ausgeschildert werden, heißt es aus dem Rathaus.

Zusätzlich werden im Bereich des Radbodgeländes noch in einem kurzen Bereich Leuchten aufgestellt, um eine beleuchtete Winterlaufmöglichkeit zu schaffen.

damit entstehe neben dem Maxipark und dem Lippepark auf dem ehemaligen Zechengelände die dritte beleuchtete (Winterlauf-)Strecke.

Die durch den Ausbau verbesserte Qualität der Oberflächen der Wege diene auch Radfahrern, Wanderern und – wo zulässig – auch dem Auto- beziehungsweise landwirtschaftlichen Verkehr, betont die Stadtverwaltung. - uw

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