Neue Bahnhofstraße

„Geisterrad“ erinnert in Hammer Innenstadt an Unfallopfer

Ein Geisterrad erinnert an den getöteten Radfahrer
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Ein Geisterrad erinnert an den getöteten Radfahrer.

Hamm - Rund 60 Menschen haben am Freitag mit einer Mahnwache eines 29-jährigen Radfahrers gedacht, der kürzlich auf der Neuen Bahnhofstraße bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Die Polizei sperrte die Straße am Nachmittag für eine Gedenkminute; anschließend wurde dort ein weißes „Geisterrad“ aufgestellt, um an das Unfallopfer zu erinnern.

Rund 60 Menschen haben am Freitag mit einer Mahnwache eines 29-jährigen Radfahrers gedacht, der kürzlich auf der Neuen Bahnhofstraße bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Die Polizei sperrte die Straße am Nachmittag für eine Gedenkminute; anschließend wurde dort ein weißes „Geisterrad“ aufgestellt, um an das Unfallopfer zu erinnern.

Eine 74-jährige SUV-Fahrerin hatte den 29-Jährigen am 4. März angefahren, als sie von der Friedrichstraße nach links in Richtung Wilhelmstraße abbiegen wollte. Der Radler überquerte die Kreuzung von Süden in Richtung Hauptbahnhof. Er wurde bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und starb eine Woche später im Krankenhaus.

Walter Hupfeld vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) wies bei der Mahnwache auf die Gefahren der Kreuzung hin. Bei der Stadt gilt sie indes nicht als auffällig; ein Sprecher verwies auf das Blinklicht, das Linksabbieger auf Fußgänger und Radler hinweise. Die Polizei registrierte hier in den vergangenen beiden Jahren 21 Unfälle mit einem Schwer- und zehn Leichtverletzten. Aufgrund unterschiedlicher Unfallursachen gelte die Kreuzung trotzdem nicht als Unfallschwerpunkt, sagte ein Sprecher. Stadt und Polizei wollen sich die Situation aber noch einmal ansehen.

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