Straßenbau

Gegenwind für B63n - Hammer Planungen in der Kritik

Die Stadt Hamm plant den Bau der Bundesstraße 63n
+
ham_Symbolbild_Baustelle_Baustellenschild(1).jpg

Hamm / Bönen – Die Planungen der Stadt Hamm für den rund 9,4 Kilometer langen Abschnitt der B 63n zwischen der Pelkumer Straße (Höhe Am Eckey) in Bönen-Nordbögge und der Hafenstraße in Hamm stoßen in der Nachbargemeinde Bönen auf wenig Gegenliebe.

So hat sich jetzt die CDU-Fraktion Bönen gegen einen Anschluss der B 63n an die Pelkumer Straße nahe des A2-Anschlusses ausgesprochen. Als Reaktion auf die entsprechenden Pläne der Stadt Hamm heißt es in einer Pressemitteilung der Christdemokraten: „Diese Planung war mal vor weit über einem Jahrzehnt so geplant gewesen. Doch wissen wir heute, dass der Anschluss gar nicht mehr in der Lage sein wird, diesen zusätzlichen Verkehr in dieser Größenordnung aufzunehmen.“ Daher wolle die CDU Bönen diese Pläne verhindern.

Zur Entlastung der Verkehrssituation rund um das Bönener Gewerbegebiet und den Inlogparc setzt die Fraktion weiter auf einen zusätzlichen Autobahnanschluss. „Auch wenn Landesverkehrsminister Hendrik Wüst einen zusätzlichen Anschluss verneint, sind wir davon überzeugt, dass dieser nötig sein wird, um die Bönener Bürgerinnen und Bürger nicht noch stärker zu belasten, sondern zu entlasten“, heißt es von der CDU.

Auch in Hamm gibt es seit längerer Zeit Kritik an der geplanten B 63n. Unter anderem Ulrich Schölermann, für die Grünen neu in die Bezirksvertretung Pelkum gewählt, hatte sich unlängst gegen den Bau dieser Straße positioniert. Zuspruch gibt es hingegen in Teilen der Politik und der Wirtschaft für die Idee, in Höhe des Inlogparcs – also zwischen den Anschlussstellen Bönen/Pelkum und Rhynern – einen zusätzlichen Anschluss an die A 2 zu realisieren. Unter anderem der Chef von DPD Deutschland, Boris Winkelmann, hatte sich bei der Einweihung des neuen DPD-Paketsortierzentrums vor einem Jahr dafür ausgesprochen. Durch das Projekt hatte sich das Verkehrsaufkommen rund um den Inlogparc noch einmal deutlich erhöht. stg/WA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare