Zwei alternative Termine

Gasbohren: Modalitäten für Bürgerversammlung stehen

HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse erläuterte am Mittwoch die Pläne seines Unternehmens.
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HammGas-Geschäftsführer Ralf Presse erläuterte am Mittwoch die Pläne seines Unternehmens.

HAMM - Der Lenkungskreis Gasbohren hat am Mittwochabend die Modalitäten für eine zeitnahe Bürgerversammlung festgelegt. Zur Auswahl stehen zwei alternative Termine, entweder am 3. oder am 18. Dezember. Das sagte Stadtbaurätin Rita-Schulze Böing am Abend auf WA-Nachfrage.

Welcher Termin zustande komme, hänge maßgeblich davon ob, an welchem Tag die vier Experten sich frei machen könnten, die zu dieser Bürgerversammlung eingeladen werden.

Hinzugezogen werden sollen je ein Vertreter des zuständigen Bundesministeriums und der Bezirksregierung Arnsberg als Genehmigungsbehörde für die beabsichtigten Probebohrungen der HammGas. Zwei weitere Experten hat die Bürgerinitiative gegen das Gasbohren (BIGG) benannt. Die Stadt werde die Organisation der Bürgerversammlung übernehmen, so Schulze Böing.

Die Zeit drängt. Die HammGas hatte zuletzt angekündigt, im Januar den Antrag auf Probebohrung in Arnsberg zu stellen. Im Lenkungskreis sei man sich einig gewesen, dass die Bürgerversammlung noch vor der Antragstellung durchgeführt werden solle, sagte Schulze Böing.

„Eine Bürgerbeteiligung noch in diesem Jahr schafft größtmögliche Transparenz“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Dennis Kocker, der ebenfalls an der Sitzung teilgenommen hatte. Sollte erkennbar sein, dass es eine Versammlung nicht ausreichend sein sollte, um alle Fragen der Bürger zu beantworten, müsse es selbstverständlich sein, dass weitere Bürgerversammlung stattfinden. Eine Entscheidung des Rates, ob die HammGas Bohrungen zur Förderung von Flözgasvornehme, dürfe nur dann erfolgen, wenn die Bürger ausreichend und umfassend beteiligt worden seien. - dfb

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