Mauer sorgt am Hammer Hafen für Proteste

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Hier wird es eng: Viele Bürger sind mit der Baustellensituation an der Hafenstraße unzufrieden.

Eine Baustelle an der Hafenstraße in Hamm stellt für viele Bürger eine gefährliche Situation dar. Die Stadtwerke sehen sich konfrontiert mit Kritik.

Hamm – „Die Verkehrssituation bei Querung der Hafenstraße ist schwierig, aber machbar.“ Zu diesem Schluss kommen die Stadtwerke für die Umleitung und Querungshilfen, die im Zuge der Sanierung der Maueranlage am Hafenbahnhof eingerichtet sind. Leser hatten nach unserer Berichterstattung noch einmal auf die in ihren Augen gefährliche Situation hingewiesen und dies auch den Stadtwerken schriftlich mitgeteilt.

Grünen-Bezirksvertreter Siegbert Künzel, der die Strecke im Selbsttest befahren hat, regt an, den Bordstein auf der südlichen Seite mit einer Teerrampe anzufüllen, um es Radfahrern oder Fußgängern zum Beispiel mit Kinderwagen einfacher zu machen. Außerdem weist er auf eine verwirrende Beschilderung bei der westlichen Querung hin. Zu Hauptverkehrszeiten sei die Straße stark befahren. Die Querung erfordere höchste Vorsicht, sei aber machbar.

Eine Teerrampe werde es nicht geben können, sagte Stadtwerkesprecherin Cornelia Helm auf Nachfrage. Die Fahrbahn sei durch die Querungshilfen ohnehin verengt, und mit einer Teerrampe hätte sie nicht mehr die nötige Breite. Ein Absteigen vom Fahrrad sei bei der Querung der Straße aus ihrer Sicht ohnehin notwendig. In Sachen Beschilderung versprach Helm Klärung.

Umleitung zwischenzeitlich aufgehoben

Zudem kündigte die Sprecherin an, die Umleitung werde nach Feierabend und an den Wochenenden aufgehoben, um den Rad- und Fußweg zur Teilnutzung freizugeben. Die Umleitung werde dann jeweils für die aktive Bauzeit wieder eingerichtet. Helm weist darauf hin, dass die Baustelle nach Vorgaben der Stadt eingerichtet sei. Daran halte man sich.

Stadtsprecher Tom Herberg erklärte, man habe sich in der Planung gegen eine Reduzierung des Tempos auf 30 Kilometer pro Stunde entschieden. Auch das war von einem Leser angeregt worden. Die Stadt sei davon ausgegangen, dass die Radien im Straßenverlauf schon geschwindigkeitsregulierend seien. Außerdem sei die Baustelle klar gekennzeichnet. „Die Situation ist nicht optimal“, so Herberg, „aber mit Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer ist sie tragbar“. Herberg kündigte an, die Stadt werde die Baustelle noch einmal begehen.

Die Arbeiten an der Mauer werden in dieser Woche fortgesetzt.

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