Geduldprobe für Autofahrer an der Radbodbrücke

Geduldsprobe für Autofahrer an  der Radbodbrücke
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Geduldsprobe für Autofahrer an der Radbodbrücke

Zu einer unendlichen Geschichte entwickelt sich inzwischen die Sanierung der Straßenoberfläche auf der Radbodbrücke. Wann geht es endlich weiter? Diese Frage stellen sich die Autofahrer immer wieder, wenn sie vor einer der Baustellenampeln darauf warten, dass ihre Fahrtrichtung grünes Licht bekommt.

Bockum-Hövel/Hamm-Westen – Ende September des vergangenen Jahres hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine mitgeteilt, dass auf der Radbodbrücke Spurrinnen in der Fahrbahn beseitigt und der Geh- und Radweg beiderseits erneuert werde. Nachdem die Arbeiten im Oktober begonnen hatten, freuten sich alle darauf, die Brücke ab Anfang Dezember ohne Holpern befahren zu können. Doch der Termin verstrich und die Arbeiten dauern immer noch an. Zumindest eine Seite ist inzwischen saniert. Mitte Dezember hieß es, es werde Mitte Januar weitergehen. Wann auch die andere fertig sein werde, konnte Pressesprecherin Anja Lange auf Anfrage unserer Zeitung auch jetzt, Ende Januar, noch nicht sagen. Nur so viel: Die ausführende Firma werde die Baustellenampel und die transportablen Schutzeinrichtungen in der vierten Kalenderwoche umstellen. Das ist inzwischen auch schon geschehen.

Zuletzt waren die Beläge auf Brücke 1998 saniert worden. Damals, so Lange, habe man sie für ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen bemessen. Heute sei die Belastung durch Pkw und vor allem Lkw erheblich größer. Im Schnitt passieren 24000 Fahrzeuge diese Engstelle pro Tag. Ist die Verbindung zwischen dem Hammer Westen und Bockum-Hövel doch eine wichtige innerstädtische Verkehrsachse.

Zur enormen Belastung durch den Verkehr seien dann auch noch die heißen Sommer gekommen. „Der Belag hat seinen Dienst getan und musste einfach einmal gemacht werden“, so Lange. Und diesmal sei er an die veränderten Anforderungen angepasst. So werde auf der Fahrbahn ein polymermodifizierter Asphalt eingebaut, der speziell auf Stahlbrücken angepasst sei. Bei dieser Art von Asphalt sind die elastischen Eigenschaften verstärkt. Er verformt sich nach einer Belastung stärker zurück.

Die Geh- und Radwege erhielten ein viel hellere Abstreuung, die sich in der Sonne nicht mehr so stark aufheizten wie zuvor die dunkle Oberfläche. „Das kann man auf der einen Seite schon sehen“ , so Lange weiter.

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