Gute Nachrichten aus dem Rathaus

Gebühren in Hamm bleiben stabil - Biotonne sticht heraus

Zur „zweiten Miete“ gehören unter anderem die Müllgebühren.
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Zur „zweiten Miete“ gehören unter anderem die Müllgebühren. Und dazu wiederum die Biotonnen-Gebühren. Und die sinken spürbar. (Archivbild)

Die Gebühren für die Bürger der Stadt Hamm bleiben „auf sehr niedrigem Niveau stabil“: Dieses Fazit zogen die Verantwortlichen bei der Präsentation der Gebührensatzung für 2021.

Hamm - 1006 Euro beträgt die „zweite Miete“ für einen modellhaften Vier-Personen-Haushalt in Hamm im kommenden Jahr 2021 – und damit nur einen Euro mehr als in 2020. Damit würden die Bürger in Hamm im Vergleich mit den umliegenden Gemeinden und Städten weiterhin „mit Abstand die geringsten Gebühren“, heißt es im Rathaus.

Angaben von Freitag zufolge bleiben die allermeisten Gebühren in Hamm zum Vorjahr stabil, lediglich der Beitrag für die Schmutzwasserentwässerung wird leicht angehoben, und zwar von 1,89 Euro auf 1,92 Euro pro Quadratmeter. Im Gegenzug sinkt die Gebühr für die Niederschlagsentwässerung, und zwar von 0,78 Euro pro Quadratmeter auf 0,73 Euro.

Gebühren in Hamm stabil - Biotonne deutlich günstiger

Eine spürbare Veränderung bringt das neue Jahr für alle Haushalte mit Biotonne: Die Gebühren dafür sinken um 25 Prozent - beispielsweise von 52,22 Euro auf 38,89 Euro für die 120 Liter-Tonne bei ganzjährig 14-tägiger Abfuhr.

Über die Gebührensatzung für 2021 wird der Rat der Stadt Hamm in seiner Sitzung am 15. Dezember entscheiden.

Gebühren in Hamm stabil - das sagen die Verantwortlichen:

„Unter dem Strich wirken sich die Anpassungen im Portemonnaie kaum aus. Wir als Stadt müssen trotz der Pandemie unsere Gebühren auskömmlich gestalten. Deshalb ist unser verlässlich niedriges Gebührenniveau besonders bemerkenswert“, freut sich Stadtkämmerer Markus Kreuz. Und weiter: „Gleichzeitig können wir mit der deutlichen Entlastung bei der Biotonne noch einen Anreiz für die ökologisch – und wirtschaftlich – sinnvolle Mülltrennung setzen.“

Auch Oberbürgermeister Marc Herter zeigt sich zufrieden mit der Beschlussvorlage: „Die seit Jahren niedrigen Gebühren in Hamm sind ein Markenzeichen unserer Stadt im interkommunalen Vergleich“, sagt er. „Gerade in Pandemie-Zeiten, in denen jede zusätzliche Ausgabe besonders schmerzt, war es uns wichtig, die Gebühren auf einem niedrigen Niveau zu halten – und das haben wir geschafft.“

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