Gebühren für Bürger in Hamm sinken – zumindest ein bisschen

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Die städtischen Gebühren sollen in Hamm im kommenden Jahr ein wenig gesenkt werden, wenn auch nur leicht.

Hamm – Stadtkämmerer Markus Kreuz stellte jetzt das Zahlenwerk vor, über das der Rat in seiner Sitzung am 10. Dezember abstimmen muss. Die Belastung für einen durchschnittlichen Haushalt sinkt danach unter dem Strich um 24 Euro – obwohl die Abgaben für die Straßenreinigung leicht steigen. Hier sind pro Straßenmeter und wöchentlicher Reinigung an Anliegerstraßen 3,59 Euro (plus 4,97 Prozent), an Verkehrsstraßen 2,99 Prozent (plus 4,91 Prozent) und an Hauptverkehrsstraßen 2,40 Euro (plus 5,26 Prozent) fällig.

Ausschlaggebend für die Erhöhung sind Kreuz zufolge Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst und die Tatsache, dass bis Ende 2020 zehn neue Mitarbeiter für die Straßenreinigung eingestellt werden sollen.

Schmutzwasser wird billiger

Dagegen sinken die Gebührensätze für die Abwasserbeseitigung. Die Gebühr für Schmutzwasser soll 2020 von 2,01 Euro pro Kubikmeter auf 1,89 Euro (minus 5,97 Prozent) und die für Niederschlagwasser von 0,79 Euro auf 0,78 Euro (minus 1,27 Prozent) sinken. Für die vierköpfige Beispielfamilie sind das nach Berechnungen des Kämmerers jährlich 479,40 statt 504,70 Euro.

Eine Gebührensteigerung ab dem kommenden Jahr sei allerdings beim Rettungsdienst geplant. Für diese Kosten kommen nicht die Bürger selbst, sondern ihre Krankenkassen auf.

Alle anderen Gebühren bleiben auf dem Niveau des Vorjahres.

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