Heute Nachmittag

Fußball-Legende Dietz signiert Karriere-DVD beim WA

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Bernard Dietz (2. von links) vor der Filmpremiere im Foyer des Cineplex.

Hamm - Am Montag kommt Fußball-Legende Bernard Dietz ins Foyer des Hammer Medienhauses zum Sonderverkauf der DVD „Ennatz – Eine Zebralegende“. Er signiert sie und steht für Gespräche bereit.

Kicken hat er auf der Straße gelernt. Sein erster Verein war der SV Bockum-Hövel – bis er zu einem Traditionsverein im Ruhrgebiet wechselte: den Zebras aus Duisburg. Als Kapitän führte er die deutsche Nationalelf zur Europameisterschaft 1980. Seine Wurzeln in Hamm hat er nie vergessen: Bernard „Ennatz“ Dietz ist eine Legende im deutschen Fußball. Am Montag, 17. Dezember, kommt er um 16.30 Uhr ins Foyer des Medienhauses zum Sonderverkauf der neu erschienenen DVD „Ennatz – Eine Zebralegende“. Er signiert sie und steht für Gespräche bereit. Co-Produzent Thorsten Ippendorf hat sich mit WA-Mitarbeiterin Katharina Küpper über den Film und das Unikat „Ennatz“ unterhalten.

Wie erfolgreich ist der Film? 

Thorsten Ippendorf: Bisher haben wir nur sehr, sehr positive Rückmeldungen bekommen. Viele Zuschauer waren überrascht – sie haben wohl eine normale Dokumentation erwartet – aber der Film ist abwechslungsreich, hat einen roten Faden und beschäftigt sich auch mit der Zeit vor und nach dem Profifußball. Das Älterwerden im Sport ist auch ein Thema. Viele gehen amüsiert, aber auch emotional berührt aus den Vorstellungen. Nachdem wir in ausgewählten Kinos einige Vorführungen hatten, wollten die Gäste schon Bestellungen für die DVD aufgeben. Wir hätten schon fast eine Bestellliste machen können. Da wussten wir, dass wir aus dem Film auch eine DVD machen müssen.

Thorsten Ippendorf

Wodurch erklären Sie sich den Erfolg des Films?

Ippendorf: Die Leute aus den Städten identifizieren sich damit. Sie kennen die Orte und Ennatz – waren Freunde, Weggefährten, Mannschaftskollegen. Außerdem ist er natürlich auch ein Typ: Er ist bodenständig, bescheiden und ein Vorbild. Ihm ist egal, wer vor ihm steht, er behandelt alle respektvoll. Davon können sich viele eine Scheibe abschneiden. Ein Motto von ihm lautet: „Warum soll ich zwei Schnitzel essen, wenn ich nach einem satt bin?“ Das finde ich sehr bezeichnend. Darüber hinaus ist der Film für alle Generationen. Die Zuschauer lernen ehemalige Teamkollegen wie Olaf Thon und Karl-Heinz Rummenigge von einer ganz anderen Seite kennen. Das ist dann auch für Kinder sehr interessant.

Was war Ihre Rolle in dem Film?

Ippendorf: Ich war der Ideengeber. Ich kenne Ennatz schon seit vielen Jahren und habe das Interesse der Menschen beobachtet; wie positiv sie auf ihn reagieren. Ursprünglich sollte das ein schöner, kleiner Film zu seinem 70. Geburtstag werden, aber die Menschen aus Ennatz’ Umfeld hatten so viel zu erzählen, dass wir einen Kinofilm mit knapp 30 Minuten Bonusmaterial geschaffen haben.

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