WA-Neubau

Im Herzen der Stadt: Neubau mit besonderer Fassade - Fundamente in Arbeit

Der WA-Neubau in der Widumstraße
+
So soll der Neubau 2021 aussehen.

An der Widumstraße haben die Arbeiten für einen Neubau des Westfälischen Anzeigers begonnen. Dort entsteht bis Ende des nächsten Jahres ein Kaufmännisches Zentrum für die WA-Mediengruppe. Nach dem Abschluss der archäologischen Ausgrabungen werden derzeit die Fundamente für das neue Gebäude gegossen.

Hamm – Es passiert etwas im Herzen der Stadt - auch in diesen Zeiten. Der WA baut neu und hochmodern. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Düsseldorfer Architekten Sven Kastien, der auch das benachbarte Medienhaus gebaut hat. Vorgesehen sind drei Geschosse und ein Staffelgeschoss.

Der Neubau ist direkt neben der Geschäftsstelle platziert.

Auf 2.200 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sollen dann die Finanz- und Lohnbuchhaltung der Mediengruppe untergebracht werden. Die Mitarbeiter waren zu Jahresbeginn in Übergangsquartiere gezogen und hatten im Medienhaus Platz für eine IT-Abteilung des Oberlandesgerichtes Köln gemacht, die für die gesamte nordrhein-westfälische Justiz den störungsfreien Betrieb der elektronischen Datenverarbeitung garantieren soll.

Für den Neubau an der Widumstraße waren im Frühjahr zwei Altbauten abgebrochen worden, anschließend hatten Archäologen auf dem Grundstück Besiedlungsspuren bis zurück in die römische Kaiserzeit dokumentiert.

Architekt Kastien will mit dem Neubau alte städtebauliche Strukturen aufnehmen und hat eine optisch dreigeteilte Fassade entworfen. Der Klinker orientiert sich dabei am Naturstein des Medienhauses und dem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, in dem sich die WA-Geschäftsstelle befindet. Durch unterschiedliche Verfugungen, so erklärt Kastien, soll der Eindruck unterschiedlicher Farbigkeit erweckt und an die traditionell kleinteilige Struktur der Widumstraße angeknüpft werden.

Die Idee für die Fassade war, die alte städtebauliche Struktur der Widumstraße aufzunehmen.

Sven Kastien, Architekt

Für optische Abwechslung sorgen dem Architekten zufolge außerdem verspringende Fenster. Dabei werden die nahezu bodentiefen Fenster als Grundmodul versetzt angeordnet. Der hinter dem Neubau liegende Hof wird mittels einer Durchfahrt erreichbar sein, hier sind auch Stellplätze vorgesehen. Der bauliche und energetische Standard entspricht dem 2018 fertiggestellten Medienhaus. Im Inneren sind Kastien zufolge Großraumstrukturen und offene Grundrisse vorgesehen.

Die Baugrube ist bereits ausgehoben.

Nach Angaben des Architekten soll der Neubau bis Ende 2021 fertiggestellt sein und den Komplex aus Medien- und Fachwerkhaus vervollständigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare