Fußpflege Federleicht

Füße statt Radios: Neues Leben im alten Mosblech-Geschäft

Neue Fußpflege Federleicht zu Fuß am Alten Uentrop Weg in Hamm-Werries, ehemals Radio Mosblech: Jeannette Postler und Angestellte Alexandra Sagorny
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Neue Fußpflege in Werries: Jeannette Postler (rechts) und ihre Angestellte Alexandra Sagorny arbeiten nun in einem neuen Geschäft.

Viele kennen das Geschäft noch als Radio Mosblech. Das ist aber längst Geschichte. In den Geschäftsräumen am Alten Uentroper Weg/Ecke Braamer Straße ist wieder Leben eingezogen: die Fußpflege „Federleicht zu Fuß“.

Werries – Sie sind den Großteil des Tages in Schuhen „verpackt“, tragen aber die Last des gesamten Körpers: Füße. Trotzdem wird ihnen oft nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie eigentlich verdienen, findet Jeannette Postler. Sie möchte das ändern und ist mit ihrer medizinischen Fußpflege vor wenigen Tagen in das ehemalige Ladenlokal von „Radio Mosblech“ an der Ecke Alter Uentroper Weg 172 und Braamer Straße eingezogen. Dort will sie sich um gesunde Füße für ihre Kunden kümmern.

Unbekannt in Werries ist die 57-Jährige nicht. Drei Jahre lang hatte sie ihre Fußpflege ebenfalls am Alten Uentroper Weg angeboten, allerdings etwas weiter in Richtung Haaren im Bereich der „Glück-auf“-Apotheke. „Es hat dort gut angefangen“, sagt die Fachfußpflegerin. Dennoch habe sie sich erweitern wollen – und da bot sich das Ladenlokal gegenüber des Stadtteilzentrums Werries an, als Ende des vergangenen Jahres „Radio Mosblech“ schloss. Das Geschäft ist 70 Quadratmeter groß, es gibt Publikumsverkehr sowie eine gute Parkplatzsituation in der Nähe. „So musste ich nicht bei Null anfangen und kann meine Stammkunden mitnehmen“, sagt Postler, zumal gerade die Senioren unter den Kunden die kurzen Wege schätzen würden.

Auch kosmetische Behandlungen

Mit ihrer Mitarbeiterin Alexandra Sagorny stehen den Kunden im neuen Ladenlokal nun zwei ausgebildete Fußexpertinnen zur Verfügung. Angeboten wird dabei alles rund um die medizinische Fußpflege – angefangen bei der Behandlung eines Diabetesfußes bis hin zum Entfernen von Hühneraugen. Aber auch kosmetische Behandlungen bieten Postler und Sagorny an, darunter ist das Nägellackieren, die Modellage, Peelings, Fußbäder oder auch wohltuende Massagen.

Warum sich die gelernte Friseurin Jeannette Postler überhaupt für ein eigenes Fußpflegestudio entschieden hat? „Ich mag Füße und helfe gerne“, sagt die gebürtige Düsseldorferin, der auch der Kundenkontakt sehr wichtig ist – klar, schließlich ist sie eine rheinische Frohnatur. Schön findet sie, dass die Fußpflege heutzutage mehr Anklang findet – unabhängig vom Alter und Geschlecht. „Es kommen immer mehr Männer“, sagt Postler. Sie hofft, dass diese Entwicklung so weitergeht. Denn: „Füße tragen uns“, sagt sie und betont, wie wichtig es sei, dass dieser Körperteil schmerzfrei ist, sich gut anfühle – und gut aussehe.

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