250-Kilo-Bombe entschärft und abtransportiert

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Karl-Heinz Clemens vom Kampfmittelräumdienst mit der Bombe.

[UPDATE 17.30 Uhr] HAMM - Eine weitere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Hamm geborgen worden. Die 250-Kilo-Bombe wurde am Dienstag im Bereich Auf der Becke, ca. 100 Meter nördlich der Hausnummer 7 entdeckt und gegen 16 Uhr entschärft.

Nach der ersten Entschärfung eines Blindgängers Anfang November holte der Kampfmittelräumdienst am Dienstag die dritte Bombe von den Feldern südlich der Wassertürme in Berge. Weil keine Evakuierungen und Straßensperrungen erforderlich wurden, war das explosive Relikt des Zweiten Weltkrieges schnell geborgen.

Es handelte sich um eine amerikanische, 250 Kilogramm schwere Bombe, die mit einem Kopf- und einem Bodenzünder ausgestattet war. Karl-Heinz Clemens vom Kampfmittelräumdienst benötigte nur wenige Minuten, um sie auszubauen. Gegen 15.45 Uhr war die Bombe entschärft. Sie habe sich in etwa vier Meter Tiefe befunden, sagte Clemens.

Das einzige, was die Arbeiten erschwerte, schien der aufgeweichte, durchnässte Boden gewesen zu sein. Vier Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamm hatten einen unbefestigten Weg, der von der Straße Auf der Becke nach Norden in Richtungen eines kleinen Waldstücks führt, gesperrt.

Wo allenfalls im Sommer Spaziergänger anzutreffen sein könnten, war angesichts der Regenfälle und der Bodenverhältnisse aber niemand zu erwarten. „Deshalb war der Einsatz einfach und unkompliziert“, sagte Karl-Heinz Winkler von der Feuerwehr Hamm.

Um die Fundstelle galt eine Sperrkreis von 250 Metern. Die Martinstraße sei etwa 300 Meter, die Straße Auf der Becke 450 und die nächste Bebauung etwa 500 Metern entfernt gewesen. „Wenn es keinen Zufallsfund mehr gibt, dürfte das die letzte Bombe in diesem Jahr gewesen sein“, meinte Winkler. - ha

Fotostrecke zur Bombenentschärfung

Bombenentschärfung Auf der Becke in Berge

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