Training für den Extremfall: Feuerwehr und THW üben gemeinsamen Einsatz

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Hamm/Münster - Tagelange Regenfälle halten die Hammer Feuerwehr und das Technische Hilfswerk auf Trab. Mehrer Hundert Einsätze binnen kurzer Zeit sind von Einsatzkräften abzuarbeiten.

Dazu folgt noch die Abschaltung eines Umspannwerks, was für zahlreiche Wohnungen und Betriebe einen Stromausfall bedeutet. Im Hammer Bahnhof sind 500 Menschen ohne einen Zuganschluss. Der Bahnverkehr rund um Hamm ist zum Erliegen gekommen. Das Szenario ist zum Glück kein realer Einsatz, sondern nur eine Übung. 

Schadensausmaß so gering wie möglich halten

Trotzdem: Auch diese Übung forderte in der vergangenen Woche von 17 Hammer Führungskräften aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie eines Fachberaters des Technischen Hilfswerks Zusammenarbeit und immer die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt. Schließlich galt es, das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten. 

Insgesamt drei Tage dauerte das Seminar zur Vorbereitung auf derartige Einsatzlagen für die Hammer Führungskräfte am Institut der Feuerwehr in Münster. Ziel war es, die Zusammenarbeit in der Einsatzleitung zu trainieren. Nach einer theoretischen Einführung über die Stabsarbeit und den Nachrichtenfluss bei solchen Lagen folgte der praktische Teil des Seminars. 

Teilnehmer meistern die Herausforderung

Nachdem es sich zuerst um eine große Anzahl an wetterbedingten Einsätzen handelte, wurden von der Leitung des Instituts immer mehr Szenarien eingespielt. Doch die Teilnehmer meisterten diese Herausforderungen mit den richtigen Entscheidungen und Maßnahmen, sodass es am Ende seitens des Instituts für die Hammer Teilnehmer nur positive Rückmeldungen über den Verlauf der Übung gab. 

Diese Art der Übung für Führungskräfte soll nun kontinuierlich auch in Hamm fortgesetzt werden. Hierzu wurde bereits ein kleines Team gebildet, dass eine Übung für das kommende Jahr vor Ort vorbereiten soll.

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