Stein-Gymnasium fördert durch Mint-Projekt junge Talente

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Informatik steht zurzeit verstärkt auf dem Stundenplan der Schüler, die am Mint-Projekt teilnehmen. ▪

WERRIES ▪ Seit diesem Schuljahr kommen Schüler, die besonderes Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern haben, am Stein-Gymnasium auf ihre Kosten: Neuerdings bietet die Schule das so genannte Mint-Projekt an (Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Am Ende erhalten die Absolventen ein Zertifikat, eine wertvolle Auszeichnung, die eine besondere Förderung und Qualifikation in diesen Bereichen attestiert.

Vierzehn Mädchen und Jungen der fünften Klassen nehmen am Mint-Projekt teil, das seit den Herbstferien erstmalig am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium angeboten wird. Sie haben sich aufgrund ihres Interesses und Forscherdrangs für das Angebot entschieden. „Das Interesse war ungemein groß“, freut sich Schulleiter Thomas Kasselmann darüber, dass das Projekt so gut angenommen wurde.

Voraussetzung für die Teilnahme waren gute Noten in den Fächern Mathematik und Sachunterricht. Und keine Scheu vor weiteren Schulstunden. Denn das Mint-Projekt bedeutet für die Teilnehmer in der Woche zwei zusätzliche Stunden Schule. Dabei handelt es sich aber nicht um Unterricht im allgemeinen Sinne, schließlich werden hier keine Klassenarbeiten geschrieben. Zwar halten die Jungen und Mädchen im Rahmen des Mint-Projekts auch Referate oder führen Projekte durch, aber eine Note auf dem Zeugnis sucht man hier vergebens.

Für den zusätzlichen Einsatz erhalten die Schüler am Ende des Schuljahrs eine positive Zeugnisbemerkung; und eben das Zertifikat, das am Ende vielleicht sogar den Weg zu einer mathematischen oder technischen Karriere ebnet.

Über insgesamt drei Jahre durchlaufen die Nachwuchs-Techniker und -Mathematiker für jeweils ein Schulhalbjahr sechs verschiedene Module. So stehen die Fächer Informatik, Physik des Schalls (Akustik), Biologie, Technik, Mathematik und Chemie auf dem Programm. Der Praxisanteil ist hoch: Im Vordergrund stehen besonders viele Experimente und Projekte sowie eine Reihe von Exkursionen zu außerschulischen Lernorten. Profitieren kann das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hier von der Kooperation mit Hammer Betrieben und der Hochschule-Hamm-Lippstadt.

Die Schüler, die zurzeit am Mint-Projekts teilnehmen, sind begeistert; die Eltern freuen sich über die besondere Förderung. „Sollte das Interesse bei den Schülern auch im nächsten Jahrgang weiter so groß sein, wäre über eine Erweiterung des Angebots nachzudenken“, blickt Schulleiter Kasselmann freudig in die Zukunft. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja schon bald den nächsten Einstein am Stein. ▪ WA

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