Trickdieb aus Hamm wegen 14-fachem Bandendiebstahls verurteilt

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Hamm/Bielefeld - Zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten ist ein 35-jähriger, in Hamm lebender Bulgare jetzt vor dem Bielefelder Landgericht verurteilt worden. Mit in Hamm lebenden Landsfrauen hatte der Verurteilte in 2017 in ganz Nordrhein-Westfalen Trickdiebstähle begangen.

Dabei hat die Bande mehrere tausend Euro erbeutet. Die Opfer waren zumeist Senioren gewesen, die von der Bande an Geldautomaten und in Supermärkten abgepasst worden waren. In die Schlagzeilen war die Bande auch deshalb geraten, weil im Januar 2017 versehentlich eine Polizistin als potenzielle Täterin im Fahndungsraster aufgetaucht war.

Der Prozess gegen den 35-Jährigen endete derweil bereits am 13. März im Wege einer Verständigung. Eigentlich hätte erst gestern das Urteil gesprochen werden sollen. Der Angeklagte wurde wegen 14-fachem Bandendiebstahls und zweifachen Computerbetrugs verurteilt. 

Ursprünglich hatte ihm die Staatsanwaltschaft 20 Taten in verschiedenen Städten zur Last gelegt. Im Einzelnen waren dies Rheda-Wiedenbrück, Neuenhaus, Gelsenkirchen, Essen, Oer-Erkenschwick, Marl, Erkrath, Düsseldorf, Rees, Kalkar, Goch, Dortmund, Wickede, Werl, Ennigerloh und Kamen. In sechs Fällen wurde das Verfahren eingestellt.

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