Straße wird Anfang Oktober wieder freigegeben

Freie Fahrt: Baustelle im Gewerbepark Rhynern ist bald Geschichte

Die Tage sind gezählt: Die Baustelle im Gewerbepark Hamm-Rhynern ist Anfang Oktober Geschichte.
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Die Tage sind gezählt: Die Baustelle im Gewerbepark Rhynern ist Anfang Oktober Geschichte.

Rhynern. Die Tage der Baustelle im Gewerbepark auf der gleichnamigen Straße sind gezählt. Schon Ende der nächsten Woche soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das teilte ein Stadtsprecher auf Nachfrage mit.

In der letzten September-Woche sollen die Asphaltarbeiten im dritten und damit letzten Bauabschnitt durchgeführt werden, teilte der Sprecher mit, so dass mit Start in den Oktober die massiven Verkehrsbehinderungen Geschichte sein werden. Damit liegt die Baumaßnahme perfekt im zuvor anvisierten Zeitplan. Die Arbeiten hatten Ende Februar begonnen. Seitdem war die Straße „Gewerbepark“ zwischen Oberster Kamp und Autobahnbrücke in unterschiedlichen Abschnitten zum Teil voll gesperrt. Der erwähnte dritte Bauabschnitt, in dem derzeit die Arbeiten durchgeführt werden, betrifft den Bereich zwischen Autobahnbrücke bis etwa in Höhe der Bushaltestelle „Gewerbepark“. Begonnen hatte die Wanderbaustelle im Kreuzungsbereich Oberster Kamp/Gewerbepark. Nach der Freigabe der Straße Ende der kommenden Woche, werden noch 14 Tage lang Restarbeiten in den Nebenanlagen durchgeführt, heißt es. Der Verkehr dürfte dann aber nur noch geringfügig bis gar nicht behindert werden. Im Gewerbepark wurden Hausanschlüsse sowie Straßenentwässerungsleitungen vom alten Schmutzkanal abgebunden und neu auf die bereits vorhandene Mischwasserkanalisation angeschlossen. Im südlichen Teilabschnitt bis zum Obersten Kamp und den beiden Stichwegen wurde nach Abschluss der Kanalarbeiten der bituminöse Oberbau erneuert. Im nördlichen Abschnitt zwischen Gewerbepark Höhe Hausnummer 17 bis zur Straße An der Windmühle wird aktuell die Fahrbahn auf gesamter Breite einschließlich des ungebundenen Oberbaus mit verstärktem Aufbau erstellt. Während der Bauzeit mussten insbesondere die anliegenden Firmen mit den Behinderungen zurechtkommen. Dabei habe die Kommunikation mit den ansässigen Betrieben sehr gut geklappt, wie der Stadtsprecher bestätigt. Die Unternehmen seien jederzeit mit Informationen zu den jeweiligen Baufortschritten versehen worden und konnten deshalb ihre Zulieferer und Mitarbeiter rechtzeitig auf eventuelle Einschränkungen im Lieferverkehr, Zugang zum Parkplatz oder auch Änderungen im ÖPNV hinweisen. Das kann Monika Neumann von Glastechnik Neumann nur bestätigen. „Die Zusammenarbeit mit der Firma war richtig super. Wir waren immer informiert und es hat alles freundlich, schnell und reibungslos geklappt“, lobte sie. Auch Dachdeckermeister Christoph Voss zeigte sich im „Großen und Ganzen zufrieden“ mit dem Ablauf der Baustelle. Einige Einschränkungen und Beeinträchtigungen seien nicht zu verhindern. „Insgesamt sind wir aber schon froh, wenn die Phase nun vorbei ist“, so Voss, der positiv bewertete, dass unter der Autobahnbrücke ein breiterer Gehweg entsteht und der Bereich beleuchtet werden soll.

Wege zur Arbeit werden wieder kürzer

Für viele Arbeitnehmer wird das Ende der Baustelle ebenfalls eine sehr gute Nachricht sein. Denn durch die Sperrungen war für viele der Weg zur Arbeit umständlicher, insbesondere weil die Zufahrt über die Straße „An der Windmühle“ nicht möglich war. Notgedrungen mussten viele den Weg über die morgens verstopfte Bundesstraße 63 nehmen oder den Umweg durch Rhynern. Auch der Busverkehr musste umgeleitet werden. Die gesamte Baumaßnahme wird rund 970 000 Euro verschlingen. Den größten Batzen davon tragen die Stadt Hamm und die Anwohner mit ihren gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungen. Weitere Kosten fallen auf den Lippeverband und die Stadtwerke.

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