Mehr Sicherheitspersonal an heißen Tagen in Hamm geplant

Freibäder: Ernüchterung und Frust - Stress mit einzelnen Badegästen

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Auch Anbieter von Freibädern haben in Corona-Zeiten hart zu kämpfen.

Die Bilanz der Stadtwerke nach dem ersten Freibadmonat in Hamm in Corona-Zeiten fällt ernüchternd aus. Und in Teilen klingt sie mit Blick auf das Verhalten einzelner Gäste auch frustriert.

Hamm - Gerade einmal 12.635 Besucher kamen im Juni ins Hammer Südbad und ins Freibad im Selbachpark (4414). Im Vorjahresmonat waren es 70.476 – fast sechsmal so viele. Nach der Öffnung der Bäder unter großen Hygiene-Auflagen und bei mäßigen Temperaturen am 8. Juni kamen selbst bei deutlich besserem Wetter zunächst zusammengerechnet nur weniger als 1000 pro Tag in beide Freibäder. Als die 1000er-Grenze dann geknackt wurde, gab es teilweise Probleme in den Bädern:

Am bisher wärmsten Tag des Jahres, dem 26. Juni (29,1 Grad), kamen 1021 Menschen ins Südbad und 837 in den Selbachpark. „An diesem Tag kamen die Schwimmmeister das erste Mal an die Grenzen der Belastbarkeit“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm. Das Bad-Personal muss neben den üblichen Aufgaben auch Hygiene-Maßnahmen und Abstände auf dem Gelände und in den Becken überwachen. „Leider halten sich einige Badbesucher nicht an Abstandsregeln und verursachen damit berechtigten Unmut bei den anderen Badegästen“, so Helm weiter.

Für mögliche hochsommerlichen Temperaturen in den Sommerferien stocken die Stadtwerke das Sicherheitspersonal auf. Zugleich geht der Appell an die Badegäste, sich umsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten. (Hier klicken für die aktuelle Wetterprognose.)

Namenslisten künftig online vorbereiten

Nachholbedarf gibt es auch Sicht der Stadtwerke auch bei den Namenslisten für die Verfolgung von Corona-Kontaktketten. "Hier bereiten wir aktuell Listen vor, die die Besucher bereits im Vorfeld ausdrucken und ausgefüllt mit ins Bad bringen können, um die Wartezeiten zu reduzieren", kündigt Helm an.

Hammer Badesaison begann um 6 Uhr im Südbad

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