Fragen über Fragen...

Wissensdurst von Pro Hamm lässt Verwaltung schlingern

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Hamm - Großer Wissensdurst bei Pro Hamm: Die Gruppe stellt viele und aufwendige Anfragen an die Verwaltung. Diesmal war es wohl etwas zu viel des Guten. Eine kleine Anekdote aus dem Hammer Politikalltag.

Der Wissensdurst von Pro Hamm ist groß. Die Ratsgruppe ist für viele und vor allem umfangreiche Anfragen an die Verwaltung bekannt. Eine Pro-Hamm-Anfrage hat gerne einmal 30 Punkte, plus verschiedener Unterpunkte.

Wenn es um das große Ganze geht, steigt die Fragenzahl nochmals. Die Entwicklung der Stadtbezirke seit 2005 wollte Pro Hamm zur jüngsten Ratssitzung erläutert haben. Dazu gehören: Einwohnerzahl, Migrationshintergrund, Bildungsabschlüsse, Arbeitslosenquote, Zahl der Suchtkranken, Allgemein- und Fachärzte, Theater, Kinos...

Gut 70 Fragen wollte Pro Hamm loswerden. 

Die Verwaltung war in der Beantwortung allerdings etwas zurückhaltend. Fraktionen und Gruppen im Rat bekämen die Personalkosten für solche Recherchen erstattet, heißt es in der Antwort auf den Fragenkatalog. Und: „Zu den Aufgaben des Fraktionspersonals gehört es auch, Recherchearbeiten für die Fraktion oder Gruppe durchzuführen und themenbezogen aufzuarbeiten.“

Im Übrigen habe die Verwaltung zu den meisten Themen bereits Stellungnahmen abgegeben. Und die meisten Daten würden auch nicht nach Stadtbezirken erfasst.

Auf die meisten Fragen gab es deshalb keine Antwort.

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