Digitale Steinzeit? FDP kritisiert Ausstattung in Hammer Schulen

Die Hammer FDP kritisiert die technische Ausstattung der Hammer Schulen und fordert für jeden Schüler ein Tablet.
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Die Hammer FDP kritisiert die technische Ausstattung der Hammer Schulen und fordert für jeden Schüler ein Tablet.

Die Hammer FDP kritisiert erneut die technische Ausstattung der Hammer Schulen.

Hamm – OB-Kandidat Ingo Müller übt deutliche Kritik: „Wir befinden uns in Hamm in der digitalen Steinzeit. Ein digitaler Unterricht ist kaum möglich, weil die Stadt es seit Jahren verschlafen hat, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.“ Insbesondere beim W-Lan hapere es. „CDU und SPD haben im März noch schnell den Medienaktionsplan beschlossen.

Liest man darin genauer, dann fällt auf: In vielen Schulen fehlt es am W-Lan in den Klassenzimmern. Schulen wie das Hammonense haben eine Versorgung von unter zehn Prozent der Räume“, so Müller. An anderen Schulen seien zwar Tablets angeschafft worden. Diese würden aber nur sporadisch ausgegeben und dürften von den Schülern nur eng begrenzt benutzt werden. Auch bei der Wartung und Aktualisierung der Geräte und Netzwerke, dem sogenannten technischen Support, gebe es Nachholbedarf.

Tablets für jedes Schulkind

Die FDP will jeden Schüler in Hamm mit einem Tablet ausstatten, zudem soll die Netzinfrastruktur in den Schulen auf den neuesten Stand gebracht werden. Beim Support soll es eine Stellenaufstockung geben. „Wenn eine Schule ein Problem meldet, muss sofort jemand erreichbar sein, der auch in die Schule kommt und das Problem behebt“, fordert Müller. „Wenn wir hier jetzt nichts tun, verspielen wir die Zukunft unserer Kinder.“

Zuletzt wurden in Hamm Tausende Tablets für möglichen Distanz-Unterricht beschafft. In einer NRW-weiten Erhebung schneidet die Stadt bei der digitalen Ausstattung gut ab.

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