Über 250.000 Anlieferungen pro Jahr

"Recyclinghof überlastet": SPD fordert zweite Abgabestelle

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Wer aus dem Süden und Osten der Stadt kommt, muss weit fahren, um am Recyclinghof in Bockum-Hövel seinen Müll abgeben zu können.

Hamm - Über 250.000 Anlieferungen pro Jahr hat der ASH in den vergangenen Jahren am zentralen Recyclinghof in Bockum gezählt. Die Folge: hohes Verkehrsaufkommen und an Spitzentagen lange Wartezeiten. Zudem ist der Hof im Nordwesten der Stadt für viele Hammer schlecht zu erreichen. Daher möchte die SPD-Fraktion, dass die Stadt Hamm einen zweiten Recyclinghof errichtet.

Der Rat soll in seiner Sitzung am Dienstag, 15. Mai, 16 Uhr, Kurhaus, die entsprechenden Weichen stellen. Die Verwaltung soll beauftragt werden, einen geeigneten Standort zu suchen und zu entwickeln. 

Nach Ansicht der SPD werde das Angebot in Bockum-Hövel sehr gut wahrgenommen. Lange Fahrtzeiten, massive Verkehrsbelastungen und erhöhte Umweltbelastungen seien insbesondere an den hochfrequentierten Tagen die Folge. Zudem müssten große Teile der Hammer Bevölkerung lange Wege in Kauf nehmen, um ihren Müll zu entsorgen. „Dies gilt insbesondere für die Bezirke Uentrop, Rhynern sowie für Teile des Stadtbezirks Mitte und des Stadtbezirks Heessen“, heißt es in dem Antrag der SPD. An Spitzentagen komme es im Bereich des Recyclinghoffes mit täglich zusätzlich bis zu 2.300 Fahrzeugen zu einer erheblichen Belastung der Bürger in der Umgebung. 

Entlastung für alle Bürger könne eine zweite Abgabestelle bringen. „Für den neuen Standort sind eine gute verkehrliche Anbindung, eine Lage außerhalb eines Wohngebiets und die Möglichkeit zur städtischen Nutzung wichtig“, schreiben die Genossen in ihrem Antrag. Diesen soll jetzt die Verwaltung finden und gemeinsam mit dem Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb entwickeln.

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