Rauchen, Grillen und Glas verboten

Waldbrandgefahr: In Hamm gilt die zweithöchste Warnstufe

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Hamm – Es ist seit Tagen trocken und heiß. Das führt dazu, dass auch die Waldbrandgefahr wieder steigt. Förster Patrick Busse vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt deshalb eindringlich davor, diese Gefahr zu unterschätzen.

Für den heutigen Dienstag gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Hamm und die Region auf dem Waldbrandgefahrenindex eine 4 aus – die zweithöchste Warnstufe. „Das ist unüblich hoch für Juni und sollte allen noch einmal bewusst machen, was für ein Gefahrenpotenzial in unseren Wäldern schlummert“, so Busse.

Zwar gab es in den vergangenen Jahren keine Waldbrände auf Hammer Stadtgebiet. Ein kleiner Funke genüge allerdings, um ein verheerendes Feuer auszulösen.

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Mit dem Förster im Wald: Patrick Busse seit Mai 2018 im Amt

Das sind die Vorschriften:

Busse appelliert deshalb an die Umsicht und Vernunft der Waldbesucher – und macht auf wichtige Vorschriften aufmerksam:

So gilt vom 1. März bis zum 31. Oktober unabhängig von der Witterung ein generelles Rauchverbot.

Gegrillt werden darf nur mit einem Mindestabstand von 100 Metern zum nächsten Waldgebiet.

Wer Glasflaschen oder Scherben im Wald liegenlässt, handelt grob fahrlässig. Durch den Brennglaseffekt kann es zu einer gefährlichen Hitzeentwicklung kommen.

Patrick Busse ist in diesen Tagen im Wald unterwegs, um Bürger über die Waldbrandgefahr aufzuklären

Auch Autofahrer könnten unfreiwillig einen Wald- oder Buschbrand auslösen. Busse: „Wer bei diesen Temperaturen im hohen Gras parkt, der riskiert, dass die Abwärme des heißen Motors trockene Gräser und Laub in Brand setzt. Dann kann es auch schnell zu teuren Schäden am Auto kommen.“ Waldwege dürften als Rettungs- und Feuerwehrzufahrten nicht zugeparkt werden.

Wer Rauchentwicklung oder Flammen bemerkt, sollte schnellstens die 112 wählen.

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