Erheblicher Schaden bei Hangar-Brand am Flugplatz Hamm

HAMM - Erheblicher Sachschaden ist am Donnerstag Morgen beim Brand eines Hangars am Flugplatz Hamm entstanden. Mehrere Flugzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen, auch die in den 1960er Jahren gebaute Halle ist vermutlich abbruchreif. Verletzt wurde niemand.

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Flugplatz Hamm: Feuer in Flughalle

Gegen 9.30 Uhr rückte die Feuerwehr mit großem Aufgebot aus. 58 Einsatzkräfte von der Berufswehr und sechs Freiwilligen Feuerwehren kämpften gegen das Feuer an und hatten dieses nach etwa einer Stunde unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zur Mittagszeit.

Brenzlig war die Situation insbesondere deshalb, weil sich ein mit etwa 5 000 Litern gefüllter Gas-Tank im Nahbereich des Feuers befand. Die Heessener Straße musste zeitweilig gesperrt werden, um Platz für die Löschfahrzeuge zu schaffen. Unter Atemschutz gelang es den Feuerwehrleuten, einen Teil der ursprünglich sechs Maschinen ins Freie zu schieben. Auch einige Vereinsmitglieder halfen dabei. "Wir haben mindestens zwei, vermutlich aber drei Totalschäden", konstatierte Zwilling, während die Brandexperten der Polizei die Halle am Nachmittag unter die Lupe nahmen.

An Spekulationen zur Brandentstehung wollte sich der zweite Vorsitzende nicht beteiligen. "Es gibt absolut keine naheliegende Ursache", sagte er. Neben einer Cessna 182 wurde ein Ultraleichtflugzeug zerstört. Beide befinden sich in Privatbesitz. Dazu wurden vier Heißluftballone, die Transportanhänger und ein Bulli ein Raub der Flammen. Die Gasflaschen für die Ballone wurden von der Feuerwehr ins Freie geschafft und gekühlt.

Am Nachmittag bemühten sich ein Dutzend Vereinsmitglieder um weitere Schadensbegrenzung. Die Maschinen wurden in der Segelflughalle untergestellt, auch musste das Vereinsheim winterfest gemacht werden. Durch das Feuer waren offenbar Versorgungsleitungen beschädigt worden. "Wir müssen zusehen, dass das Clubheim nicht einfriert", sagte Zwilling. Erinnerungen wurden wach an die beiden Abstürze mit tödlichem Ausgang in den vergangenen Jahren. "Wir haben schon Schlimmeres erlebt. Gut, dass heute niemandem etwas passiert ist. - fl

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