Flüchtlings-Wohnungen sind in der Stadt ungleich verteilt

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Die meisten von den in Hamm lebenden Flüchtlingen sind in Wohnungen untergekommen. Ihre Unterbringung ist ungleich auf die Sozialräume der Stadt verteilt.

Hamm - Wo leben eigentlich die Flüchtlinge in Hamm, wenn sie nicht mehr in den Flüchtlingsunterkünften sind? Klar, ihre Wohnungen sind über die ganze Stadt verteilt, aber sehr ungleich.

In Hamm leben derzeit 2.119 Flüchtlinge. 1.864 davon leben nicht mehr in einer Flüchtlingsunterkunft, sondern in Wohnungen über das Stadtgebiet verteilt. Das geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung hervor, die auf eine Anfrage der Wählergruppe Pro Hamm reagierte. Unter den Parteien im Rat ist es ein Konsens, dass eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen mit Aufenthaltsperspektive in privaten Wohnungen angestrebt wird, schreibt die Wählergruppe Pro Hamm in der Anfrage an die Verwaltung. Die Kommunalpolitiker wollen gerne wissen, wie die einzelnen Bewerber, auf das Stadtgebiet verteilt, untergebracht sind.

Insgesamt werden 691 Wohnungen in Hamm von Flüchtlingen bewohnt, 102 hat die Stadt Hamm angemietet und 589 Wohnungen wurden privat angemietet. In den 102 Wohnungen leben 391 Personen, in den privat angemieteten Wohnungen 1.473. Die meisten Flüchtlinge mit Bleibeperspektive leben in Hamm-Westen (484). Dort werden 25 städtisch und 161 privat angemietete Wohnungen belegt. Im Sozialraum Mitte sind 460 Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht, Norden 386, Pelkum 146, Heessen 132, Herringen 89, Bockum-Hövel 80 und Uentrop 73.

Die wenigsten Bewerber sind in Rhynern (14) untergebracht. Die Stadt hat dort drei Wohnungen angemietet, in denen aber niemand lebt. Drei Wohnungen wurden durch die Flüchtlinge privat angemietet.

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