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Flammeninferno: Dachstuhl brennt aus - Erkenntnisse zur Ursache

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Von: Katharina Bellgardt, Max Lametz

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50 Kräfte der Feuerwehr mussten das Feuer im Hammer Norden löschen.
50 Kräfte der Feuerwehr mussten das Feuer im Hammer Norden löschen. © Max Lametz

Als die Feuerwehr eintrifft, schlagen die Flammen bereits aus dem Dach: Die Einsatzkräfte bekämpfen den sich rasend ausbreitenden Brand in einem Wohnhaus in Hamm. Nun äußert sich die Polizei zur Ursache

(Update 24.1.) Hamm - Nach dem Brand eines Wohnhauses an der Münsterstraße hat die Polizei sich zur möglichen Brandursache geäußert: Sie schließe einen technischen Defekt nicht aus, teilte sie am Dienstag mit.

Am Sonntag war auf der Münsterstraße im Hammer Norden ein Feuer in dem Haus ausgebrochen. Der Dachstuhl brannte komplett aus. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 75.000 Euro, wie die Polizei nun mitteilt.

Um exakt 01:01 Uhr gingen gleich mehrere Anrufe bei der Feuerwehrleitstelle in Hamm ein. Fünf Menschen leben in dem Einfamilienhaus.

Flammeninferno: Wohnhaus-Dachstuhl brennt komplett aus

Passanten meldeten das Feuer in einem Wohnhaus auf der Münsterstraße. Schon auf der Anfahrt bot sich den Feuerwehrkräften ein Flammeninferno aus dem Dach des zweistöckigen Wohnhauses. Die fünf Bewohner konnten das Haus ohne Hilfe verlassen. Sie wurden laut Polizei nicht verletzt.

Die Feuerwehr nahm sofort den Löschangriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz vor. Hierbei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz, welche das Feuer aus der Höhe bekämpfte.

Das Feuer, das sich rasend schnell im Dachstuhl ausbreitete, wurde anschließend auch mit einem Trupp von Innen bekämpft. Dabei stürzten immer wieder Teile der Holzkonstruktionen des Daches ein.

Hoch schlagen die Flammen aus dem Wohnhaus im Hammer Norden.
Hoch schlagen die Flammen aus dem Wohnhaus im Hammer Norden. © Max Lametz

Nach etwa 30 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Rund 50 Einsatzkräfte kämpften zwischenzeitlich gegen die Flammen auf der Münsterstraße.

Feuerwehr-Einsatz in Hamm: Heftiger Brand sorgt für Bahn-Einschränkungen

Da sich unmittelbar hinter dem Wohnhaus eine Bahnstrecke befindet, kam es auch hier zu leichten Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Züge, die die Strecke befuhren, wurden angewiesen, den Abschnitt mit verminderter Geschwindigkeit zu passieren.

Nachdem das Feuer gelöscht wurde, konnte ein Trupp mittels einer Wärmebildkamera den Brandort nach weiteren Glutnestern absuchen. Insgesamt dauerte der Einsatz bis in die frühen Morgenstunden. Die Polizei sperrt die Münsterstraße zwischen Bockumer WEg und Großer Sandweg bis etwa 3.15 Uhr. Der Verkehr wurde an der Kreuzung „Hessener Straße“ abgeleitet.

Noch in der Nacht begann die Polizei mit den Ermittlungen, das Brandobjekt wurde beschlagnahmt, außerdem wurde auch ein Team von Brandermittlern der Polizei angefordert, das sich nun auf die Suche nach der Ursache des Brandes machen. Die Ermittlungen hierzu dauern. Auch die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht ermittelt.

Gas statt Bremse: Die Verwechslung der Pedale hatte für eine 81-jährige Autofahrerin am Freitag in Hamm-Rhynern weitreichende Folgen. Die Passanten konnten sich nur mit viel Glück retten.

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