20 Euro Mehrbedarf pro Monat

Teure Masken belasten viele Hammer - Herter ruft um Hilfe

Eine Atemschutzmaske liegt auf einem Tisch.
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Auch in Hamm wurde die Maskenpflicht in einigen Bereichen verschärft. „FFP2“ ist das Gebot der Stunde. (Symbolbild)

Hamms Oberbürgermeister Herter drängt in der Frage nach der Kostenbelastung für Leistungsbezieher durch die verschärfte Maskenpflicht auf eine schnelle Entscheidung.

Hamm - Das Tragen von OP- oder FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen verursache Mehrkosten von etwa 20 Euro pro Person und Monat, sagt OB Marc Herter in Hamm. Aus Sicht seiner Stadt handelt es sich dabei juristisch um einen Mehrbedarf im Sinne des SGB II. In einem Brief an den Arnsberger Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel fragte das Stadtoberhaupt Herter jetzt nach, ob dieser ebenfalls seiner Rechtsauffassung sei und entsprechend vorgegangen werden könne. (News zum Coronavirus in Hamm)

Leistungsbezieher müssten dann nicht erst zusätzliche Anträge beim Jobcenter stellen, sondern würden das Geld unbürokratisch ausgezahlt bekommen. Auch das NRW-Sozialministerium habe ihm gegenüber am Montag bereits signalisiert, dass dieser Weg juristisch praktikabel und umsetzbar sei.

Herter bittet – auch im Sinne eines effektiven Beitrags zum Infektionsschutz hilfsbedürftiger Personen – um eine zügige Entscheidung in der Frage von der letztlich zuständigen Bezirksregierung. Eile sei geboten, die von ihm und der Hammer Stadtverwaltung favorisierte Lösung sei schnell und unbürokratisch. Selbstgenähte Stoffmasken reichten schließlich nicht mehr aus. 

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