Feuer unterm Dach: Stadt bricht Gespräche ab

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Symbolbild

Hamm - Die Stadt Hamm bricht die Gespräche mit der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) ab. Als Grund nannte Personal-Chef Bernd Maßmann das Verhalten von Andreas Jedamzik, stellvertretender Landesgruppenvorsitzender der DFeuG.

Jedamzik hatte sich am Dienstag nach einem Gespräch zwischen den beiden Seiten an die Medien gewandt, um über das Gespräch zu informieren. Maßmann zeigte sich von dieser Vorgehensweise „zutiefst enttäuscht“. An dem für Donnerstag geplanten Gespräch mit der Gewerkschaft Komba wolle er dagegen festhalten.

In der vergangenen Woche hatten Feuerwehrleute gegen das neue Dienstzeitmodell, für mehr Personal und eine bessere Besoldung demonstriert (hier klicken für Bericht). Stadt und Gewerkschaften hatten daraufhin ein Gespräch miteinander vereinbart. Dies fand gestern statt und dauerte rund 90 Minuten.

„Ohne einen Mediator machen solche Gespräche keinen Sinn“, sagte Jedamzik im Anschluss gegenüber dem WA. Es gebe keine Verständigung über Zahlen. So sieht die Gewerkschaft Bedarf für weitere 50 Mitarbeiter. Die Stadt weist dies energisch zurück. Zum einen sieht sie den Bedarf dafür nicht, zum anderen würde das 3,4 Millionen Euro pro Jahr kosten und sei so im Stärkungspakt ohne Streichungen an anderer Stelle nicht möglich.

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