Gewinner und Verlierer zum Schuljahr 2020/21

Ansturm aufs Abi: Auf diese Schulen wollen die Hammer Kinder

Der Gewinner im Hammer Schulanmelde-Ranking: die Friedensschule.
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Der Gewinner im Hammer Schulanmelde-Ranking: die Friedensschule.

Alle Hammer Schulformen verzeichnen erhebliche Zuwächse. Am beliebtesten sind nach wie vor die Schulen, an denen das Abitur abgelegt werden kann. Aber auch Haupt- und Realschulen, die zuletzt Schüler verloren hatten, sind wieder im Aufwind.

Hamm – Weit mehr als die Hälfte aller Schüler wechselt zum kommenden Schuljahr auf ein Gymnasium oder eine Gesamtschule. Das belegen die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2020/21. Insgesamt haben sich 1659 und damit 113 Schüler mehr als im vergangenen Schuljahr für eine weiterführende Schule angemeldet. 60 Kinder sind noch nicht angemeldet worden. Die Zahlen nach Schulen sortiert:

aktuell angemeldetverändertzum Vorjahr
Gymnasien:
Beisenkamp107+42
Freiherr-vom-Stein130+21
Galilei92+24
Hammonense105-21
Märkisches (MGH)71-29
Realschulen:
Friedrich-Ebert106+22
Konrad-Adenauer127+17
Bockum-Hövel103+9
Heessen63+1
Mark82+10
Marienschule93+/-0
Hauptschulen:
Albert-Schweitzer18-4
Anne-Frank47+15
Erlenbachschule23-1
Karlschule21+1
Martin-Luther34+14
Gesamtschulen:
Arnold-Freymuth108+3
Friedensschule159-2
Sophie-Scholl158-2

(In der Übersicht fehlt das Schloss Heessen; dort läuft der Anmeldeprozess noch.)

Gymnasien

517 Schüler wollen im kommenden Schuljahr ein Gymnasium besuchen, das sind 30 mehr als im vergangenen Schuljahr. Während in den vergangenen Jahren das Gymnasium Hammonense die Schülerzahl immer wieder steigern konnte, haben sich mit 105 Schülern 21 weniger als zum vergangenen Schuljahr angemeldet. Ob es daran lag, dass nach der letztjährigen Anmeldung zahlreiche Kinder abgelehnt wurden und sich eine andere Schule suchen mussten, vermochte Schuldezernentin Dr. Britta Obszerninks gestern noch nicht zu sagen. In den kommenden Tagen sollen die Zahlen mit der Schulaufsicht besprochen werden, machte sie auf Nachfrage deutlich.

Weniger Schüler haben sich auch am Märkischen Gymnasium (71 Schüler/minus 29) und am Landschulheim Schloss Heessen (12/minus 7) angemeldet. Dagegen melden das Freiherr-vom-Stein- (130 Schüler/plus 21), das Beisenkamp- (107/plus 42) und das Galilei-Gymnasium (92/plus 24) deutliche Zuwächse. Seit vielen Jahren beobachten die Experten solche Schwankungen, nach denen es immer andere Schulen gebe, die gerade im Trend liegen.

Gesamtschulen

Bei den drei Gesamtschulen wurde das Aufnahmeverfahren vorgezogen und ist inzwischen abgeschlossen. Insgesamt 49 Schüler mussten abgelehnt werden, weil nicht genügend Plätze vorhanden waren. 425 Schüler wollen eine der drei Gesamtschulen besuchen.

Realschulen

Einen deutlichen Aufwind verspüren wieder die Realschulen: Während im vergangenen Schuljahr noch 45 Schüler weniger diese Schulform besuchen wollten, sind die Realschulen der Sieger bei den absoluten Zahlen: 574 (plus 59) Fünfklässler wollen eine der sechs Realschulen besuchen. Die meisten davon besuchen künftig die Konrad-Adenauer-Realschule (127/plus 17). Zugelegt mit 106 Schülern (plus 22) hat auch die Friedrich-Ebert-Realschule.

Eines ist bereits jetzt schon klar: Nicht alle Schüler können ihre Wunsch-Realschule besuchen. In der kommenden Woche würden Gespräche über Lehrerversorgung, Klassenräume und Klassengröße geführt. Danach würden die Eltern informiert, so Obszerninks. Die Dezernentin versprach aber, dass die gewünschte Schulform besucht werden könne.

Hauptschulen

Auch die Hauptschulen verbuchen ein ordentliches Plus. 143 Schüler (plus 25) wollen diese Schulform besuchen. Die meisten Anmeldungen verbucht die Anne-Frank-Schule mit 47 (plus 15). Damit zeige sich, so Obszerninks, dass die Investitionen in diese Schulform sich gelohnt hätten.

Förderschulen

An der Mark-Twain- (13) und an der Lindenschule (29) sind zusammen 42 Schüler angemeldet worden.

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