Fauler Handel mit Goldketten und Uhren - Hammer verurteilt

Ebay
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Der Gauner aus Hamm nutzte Ebay als Verkaufsportal.

Weil er offenbar dringend Geld benötigte, betrieb ein 35-jähriger Mann aus Hamm faulen Handel auf einer Internet-Plattform.

Hamm – Mit dem Verkauf von Schmuck, der niemals beim Käufer angelangte, erschwindelte sich der Hammer zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 mit vier Schein-Geschäften rund 5000 Euro. Zudem ergaunerte er von einer weiteren Person 200 Euro per Geldüberweisung. Dass der Mann in dieser Zeitspanne schon einmal wegen Betruges verurteilt worden war, schien ihn nicht von weiteren Taten abzuhalten.

Wegen gewerbsmäßigen Betruges wurde der Angeklagte jetzt am Amtsgericht Hamm einmal zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie einmal zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Ihm wurde ferner die Auflage erteilt, eine Geldbuße von 1500 Euro zu zahlen.

Vor Gericht gab er 35-Jährige an, er sei von einer Rockergruppe unter Druck gesetzt worden. In einem anderen Verfahren soll er gegen Angehörige der Gruppierung ausgesagt haben.

Fauler Handel mit Goldketten über Ebay und Paypal

In den jetzt verhandelten Fällen ging es um Goldketten und Golduhren, die der Angeklagte auf der Internetplattform Ebay-Kleinanzeigen angeboten hatte. Das Geld floss über das Paypal-Konto einer weiteren gesondert verfolgten Person. Von dort ging es per Western Union weiter an den Angeklagten. Für diese „Finanzdienstleistung“ durfte die zweite Person jeweils einen Geldbetrag einbehalten.

Der 35-Jährige war geständig, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Schaden, der den Käufern entstanden ist, wird auf zivilrechtlichem Wege reguliert.

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