Aufatmen in Bockum: Familie Fink übernimmt Stephanus-Apotheke

Die Stephanus-Apotheke wird zur Finken-Apotheke: Die Eröffnung ist im September geplant.
+
Die Stephanus-Apotheke wird zur Finken-Apotheke: Die Eröffnung ist im September geplant.

Die Bockumer Bürger müssen demnächst nicht mehr ins Zentrum fahren, um sich mit Medikamenten zu versorgen. Die Ahlener Apothekerfamilie Fink übernimmt die ehemalige Stephanus-Apotheke am Anfang der Hammer Straße in Bockum. Man plane, Anfang September zu eröffnen, sagte Junior-Chefin Wencke Fink im Gespräch mit dem WA. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest.

Bockum-Hövel – Allerdings wird die Apotheke nach der Übernahme auch umbenannt. Sie heißt künftig Finken-Apotheke Bockum, „denn die Finks stehen mit ihrem Namen ein für das, was sie tun“, sagt Apotheker Peter Fink. Das ist nicht die einzige Änderung. Auch in der Farbgebung werde man sie an die beiden Finken-Apotheken in Ahlen anpassen, so Wencke Fink.

Kontakt zu den Ärzten aufgenommen

Seit rund zwei Wochen sei man jetzt in der neuen Filiale, um alles nach den aktuellen Bedürfnissen einzurichten. „Wir haben bereits mit den umliegenden Ärzten Kontakt aufgenommen und machen uns Gedanken um das Sortiment.“ Jetzt werde das Lager aufgebaut, um die Patienten und Stammkunden bestmöglich versorgen zu können.

Durch die beiden anderen Apotheken in Ahlen gebe es bereits ein etabliertes System, auf das die neue Bockumer Apotheke zurückgreifen könne und ohne das eine kleinere Apotheke heutzutage nicht mehr lebens- und richtig leistungsfähig sei. Auch das Labor werde eingerichtet, damit Verordnungen selbst hergestellt werden könnten, so Fink. Zudem werde die Finken-Apotheke Bockum zur Linda-Apothekengruppe gehören und damit noch umfangreicher aufgestellt. „Damit wird der Erhalt von Payback Punkten auf rezeptfreie Medikamente möglich sein und die Kunden dürfen sich auf deren spezielle Aktionen freuen“, sagt Fink.

„Wir haben uns sofort wohlgefühlt“

Man plane, vormittags zu den Stoßzeiten zu dritt in der Apotheke zu sein. Es gebe eine neue Apothekerin, die die Filialleitung übernehmen werde, sagt Wencke Fink. Die Apotheke sei sehr gut und modern eingerichtet und sehr leicht zu übernehmen gewesen. „Wir haben uns dort, wie auch in Bockum, direkt wohlgefühlt“, berichtet Fink.

Auf den Leerstand aufmerksam wurden sie durch den Hinweis aus der Bevölkerung, nicht zuletzt durch Claudia Dietz, eine langjährige Mitarbeiterin in Ahlen: „Das Dorf hat eine Apotheke unter herzlicher und menschlicher Führung in seinem Zentrum nötig und verdient.“ Dass die Wiedereröffnung bevorsteht, ist inzwischen auch deutlich sichtbar. Schilder in den Schaufenstern kündigen es seit dieser Woche an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare