Mahnwache und Schweigeminute am Freitag

Radfahrer nach Unfall gestorben: „Geisterrad“ und Straßensperrung

Die Unfallursache wird noch ermittelt: Ein Pkw stieß mit einem Fahrradfahrer auf der Neuen Bahnhofstraße zusammen.
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An dieser Stelle stieß der Fahrradfahrer mit dem Autofahrer zusammen.

Mit einer besonderen Aktion wird der ADFC am Freitagnachmittag in der Hammer Innenstadt an einen jungen Fahrradfahrer erinnern, der kürzlich bei einem Unfall schwer verletzt wurde und später starb.

Hamm – Für den ADFC ist der Tod des kürzlich am helllichten Tag in der Innenstadt verunglückten 29-jährigen Radfahrers „leider mehr als ein tragischer Zufall“. Der hiesige Kreisverband ruft daher für Freitag, 19. März, um 17 Uhr zu einer Mahnwache auf. Als bleibende Erinnerung soll vor dem Geschäft Blumen Schmohr ein weißes „Geisterrad“ aufgestellt werden. Für eine Schweigeminute wird die Neue Bahnhofstraße am Unfallort (Ecke Willy-Brand-Platz/Friedrichstraße) in Fahrtrichtung Westen kurzzeitig von der Polizei gesperrt.

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Straßenraum unterwegs ist, setze sich damit „einer kaum zu vermeidenden Gefahr“ aus, klagt Rainer Wilkes vom ADFC. Es fehlten Knautschzonen, Airbags und Sicherheitsgurte. Wilkes sieht die Politik in der Pflicht: „Um den Traum von null Toten im Straßenverkehr zu erreichen, muss gerade für Fußgänger und Radfahrer ein sicheres Verkehrssystem geschaffen werden.“

Radfahrerstadt Hamm rutscht ab ins Mittelmaß

Wären die Schulnoten, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) im gerade veröffentlichten Fahrradklima-Test für das Jahr 2020 vergeben hat, versetzungsrelevant, müsste die halbe Republik in die Nachprüfung. Da bildet auch Hamm keine Ausnahme. 

Der schlimme Unfall geschah am Mittag des 4. März, am 12. März meldete die Polizei den Tod des 29-Jährigen.

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