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ExtraSchicht auf Bergwerk Ost: Die "verbotene Stadt" erleben

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Von: Holger Krah

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Das Programm der ExtraSchicht stellten gestern (von links) Maxipark-Chef Jörg Rogalla, Marc Herter MdB, Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Axel Biermann von der Ruhr-Touristik GmbH vor. © Rother

Hamm - Die ExtraSchicht, die Nacht der Industriekultur am 25. Juni, findet zum ersten Mal an zwei Orten in Hamm statt: im Maxipark als bewährtem Spielort und nun erstmals auch auf dem Bergwerk Ost.

„Das ist ein herausragendes Ereignis für die Stadt Hamm“, sagt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) und fügt hinzu: „Vom Programm auf dem Bergwerk Ost soll die Botschaft ausgehen: Hier entsteht etwas Neues.“ 

Marc Herter, SPD-Landtagsabgeordneter, ergänzt, dass ein Teil der Fläche als Kreativitätsquartier ein Nachnutzung erfahren solle (WA berichtete). Herter: „Wir wollen für einen Tag die ,Verbotene Stadt’ erlebbar machen.“ 

ExtraSchicht als Auftaktveranstaltung

Die ExtraSchicht-Premiere auf dem Bergwerk Ost ist zugleich der Auftakt des KlassikSommers. Mit russischer Musik wird das Festival erstmals open air vor der Kulisse des Hammerkopfturms eröffnet. Die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford (NWD) unter der Leitung von Frank Beermann spielt um 19.30 Uhr Strawinskys „Feuervogel-Suite, um 20.10 Uhr gemeinsam mit Starpianist Martin Stadtfeld das berühmte 1. Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky und um 21 Uhr Tschaikowskys 5. Sinfonie. 

Weitere Programmpunkte: Das Essener Jugend-Symphonie-Orchester spielt Bruckerns Sinfonie Nr. 5 (22.40 Uhr), ein Feuerwerk (0.15 Uhr) und Kapelle Petra mit dem Sinfonieorchester der Musikschule Hamm (0.30 Uhr). Zum Rahmenprogramm gehören auch eine Fotoausstellung des ehemaligen Bergmanns Jürgen Post, eine Performance von Anke Lux und ihren Tänzerinnen sowie Märchen, vorgetragen vom Erzählkreis Hamm.

Führungen durch Maschinenhalle und zum Kohlebunker

Während des ganzen Abends sind die Lichthalle, die Schwarz- und Weißkaue offen zugänglich. Dazu bieten ehemalige Bergleute Führungen (mit Helm) unter anderem durch die Maschinenhalle und zum Kohlebunker an. War der Maxipark zuvor als östlichster Ankerpunkt der Nacht der Industriekultur immer abgeschnitten vom übrigen Geschehen, so hofft Geschäftsführer Jörg Rogalla, dass durch das Bergwerk Ost als zweitem Hammer Spielort an dem Tag mehr Besucher in den Hammer Osten finden. 

Auf dem Programm steht am 25. und 26. Juni das Wikingerfest, für das der Maxipark der einzige Standort in Nordrhein-Westfalen ist. Speziell zur ExtraSchicht gibt es Fackel- und Feuershows, einen Wikingerkampf sowie Musik von Tone Fish und „Tears for Beers“. Zudem können die Besucher die Playmobilausstellung besuchen.

Vorverkauf beim Westfälischen Anzeiger

Eintrittskarten für sämtliche Spielorte der ExtraSchicht (17 Euro, ermäßigt 14 Euro, Vier-Personen-Ticket 58 Euro) gibt es im Vorverkauf beim Westfälischen Anzeiger (inklusive Bus, Bahn und Shuttleverkehr). Spielort-Tickets (12 Euro) für den Maxipark und das Bergwerk Ost gibt’s im Kulturbüro, bei der Insel und im Maxipark (inklusive Shuttle ES29 Bergwerk Ost – Bahnhof – Maxipark).

Weitere Informationen unter www.extraschicht.de

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