Völlig ahnungslos

Überraschung im eigenen Garten: Hammer Familie erntet 58 Kilogramm Kiwis

Einen Kiwi-Strauch hat Familie Ibsch aus Hamm-Mitte in ihrem Garten. Fabian Ibsch konnte in diesem Monat mit seiner Familie 58 Kilogramm Kiwis ernten.
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Fabian Ibsch konnte in diesem Monat mit seiner Familie 58 Kilogramm Kiwis ernten, die nun im Keller lagern. (Zum Vergrößern klicken)

Wenn wir von Obst und Gemüse aus der Region hören, dann denken wir an Äpfel, Birnen oder Erdbeeren, vielleicht auch mal Kirschen, die vom Nachbarsbaum herüberhängen. Kiwis kommen einem da eher weniger in den Sinn. Genau die hat eine Hammer Familie aber jetzt in ihrem Garten entdeckt.

Hamm – Fabian Ibsch hat vor gut einem Jahr ein Haus in Hamm Mitte erstanden. Beim Blick in den Garten fiel der große Busch mit den rundlichen grünen Blättern gleich auf. Als der Vorbesitzer erklärt, dass das eine Kiwi-Pflanze sei, an der bald kiloweise Früchte hängen würden, hat die Familie nur gelacht. „Ich habe das nicht geglaubt. Kiwis wachsen doch hier nicht“, sagt Mutter Verena Ibsch.

Doch dann fängt der Busch an zu blühen. „Und dann waren da kleine Kiwis, die immer größer wurden“, erzählt die 56-Jährige. „Wir haben dann gegoogelt, wann man erntet und was wir beachten müssen.“ Anfang November war Erntezeit. „Wir haben 58 Kilogramm Kiwis geerntet. Die dickste hatte 114 Gramm“, erklärt Ibsch.

Einen Kiwi-Strauch hat Familie Ibsch aus Hamm-Mitte in ihrem Garten. Fabian Ibsch konnte in diesem Monat mit seiner Familie 58 Kilogramm Kiwis ernten, die nun im Keller lagern.

In sechs Kisten lagern die Früchte jetzt im Keller der Familie. Mindestens vier Wochen sollen sie da – laut Internet – ruhen und reifen. „Sie sehen auf jeden Fall schon gut aus. Sobald sie reif sind, kochen wir dann Marmelade. Wir haben schon fleißig Gläser gesammelt“, erklärt Ibsch.

Schlingpflanze aus China

Ursprünglich kommen Kiwis aus China, sie wachsen aber auch in Australien und Neuseeland. Die Kiwi gehört zu den Schlingpflanzen. Die Frucht kann auch in Europa gedeihen, nach Angaben der Landwirtschaftskammer allerdings hauptsächlich in den Weinbaugebieten.

Bei 58 Kilogramm werden das eine Menge Gläser. „Vielleicht melden wir ja ein Gewerbe an und verkaufen sie“, scherzt die Hammerin. Die Weihnachtsgeschenke sind auf jeden Fall gesichert.

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