Erziehungshilfe in Hamm immer öfter gefragt

Die Zahl der erzieherischen Hilfen ist in Hamm gestiegen.
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Die Zahl der erzieherischen Hilfen ist in Hamm gestiegen.

Hamm – 3530 erzieherische Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch wurden im vergangenen Jahr in Hamm gewährt. Das sind 95 mehr als im Jahr 2018 (ein Plus von 2,8 Prozent). Diese Zahlen nennt IT.NRW als Statistisches Landesamt.

Den bei weitem größten Anteil der Hilfeleistungen waren die 1407 Erziehungsberatungen (Vorjahr: 1317). Sozialpädagogische Familienhilfe wurde 513-mal und Vollzeitpflege 405-mal gewährt. Einzelbetreuungen (375) haben die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen (364) als am viertmeisten gewährte Leistung abgelöst.

Danach folgen Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen (328). Weitere Hilfen dieser Quelle zufolge waren die Erziehung in einer Tagesgruppe (70) und Hilfen zur Erziehung (63). Kaum nachgefragt wurden soziale Gruppenarbeit (3) und intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (2).

Zum Vergleich: In Münster ist die Zahl der erziehrischen Hilfen auf einem ähnlichen Niveau wie in Hamm. Sie stiegen 2019 um 6,1 Prozent auf 3846. In Dortmund werden zwar deutlich mehr erzieherische Hilfen gewährt – die Gesamtzahl ging aber um 5,8 Prozent auf 10.739 zurück.

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