Kerstin Goldbeck erste Frau an Kirchenspitze nach 200 Jahren

Kerstin Goldbeck erhielt für ihre Wahl viel Applaus und einen Blumenstrauß.
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Kerstin Goldbeck erhielt für ihre Wahl viel Applaus und einen Blumenstrauß.

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm hat Pfarrerin Kerstin Goldbeck zur Superintendentin gewählt. Sie wird als erste Frau die leitende Theologin in der über 200-jährigen Geschichte des Kirchenkreises.

Hamm – Kerstin Goldbeck erhielt 84 Stimmen, deutlich mehr als die erforderliche Mehrheit der 106 stimmberechtigten Mitglieder der Synode. Sie tritt die Nachfolge des im Juni 2019 verstorbenen Frank Millrath an. Bisher war Goldbeck als Synodalassessorin stellvertretende Superintendentin.

zu dem rund 78.500 Evangelische in den zwölf Kirchengemeinden im Bereich Ahlen, Ascheberg-Herbern, Bönen, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne gehören.

„Ich stehe für eine Kirche, die zuversichtlich in die Zukunft geht, die seelsorglich bei den Menschen ist und sich engagiert in den Herausforderungen unserer Zeit. Diese Kirche möchte ich mit all den vielen Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich in unserem Kirchenkreis einbringen, gestalten“, sagte sie bei ihrer Vorstellung.

Einführung am 13. März

Pfarrerin Kerstin Goldbeck (Jahrgang 1964) wuchs in Bielefeld-Brackwede auf. Die 55-Jährige studierte in Bethel, Heidelberg und Münster Evangelische Theologie. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern.

Kerstin Goldbeck wird am Freitag, 13. März, um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche Hamm durch Präses Dr. Annette Kurschus in ihr Amt eingeführt. - WA

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