Bundesverkehrswegeplan

Erstmals auf der Arbeitsliste: Land stuft Neubau der B63 höher ein

Ein Leuchtturmprojekt für Hamm: Der Rangierbahnhof, hier mit nächtlicher Beleuchtung, soll zum Container-Umschlag werden.
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Ein Leuchtturmprojekt für Hamm: Der Rangierbahnhof, hier mit nächtlicher Beleuchtung, soll zum Container-Umschlag werden.

Die Landesregierung hat den Neubau der Bundesstraße 63n in ihr aktuelles Arbeitsprogramm für den Straßenbau aufgenommen.

Hamm/Düsseldorf – Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) verdeutlicht damit das Interesse des Landes am Bau der in Hamm umstrittenen Verbindung. Die Planung soll wie bisher in Händen der Stadt liegen.

Wüst legte am Freitag eine Liste mit 54 Projekten für Bundes- und Landesstraßen vor, die die Landesregierung als maßgeblich ansieht und die damit Realisierungschancen haben. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen 105 Neu- und Ausbauprojekte, die im Bundesverkehrswegeplan angemeldet sind.

Stadt Hamm plant weiter Reaktivierung

Die B63n steht erstmals auf der Arbeitsliste. Im südlichen Abschnitt zwischen der Autobahn 2 und Wiescherhöfen soll demnach im ersten Halbjahr 2021 mit dem Vorentwurf begonnen werden. Im nördlichen Abschnitt, der bis ins Stadtzentrum führen soll, geht es um die Umweltverträglichkeitsprüfung und den Trassenverlauf.

Die Stadt hatte die Planung 2019 übernommen, weil das Land aus Sicht des damaligen Oberbürgermeisters Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) zu wenig Interesse gezeigt hatte. Sein Nachfolger Marc Herter (SPD) hat eine Entscheidung mit Rücksicht auf seinen grünen Koalitionspartner vertagt, lässt die Planungen aber weiterführen. Die B63n gilt als bedeutend für die Reaktivierung des Rangierbahnhofs.

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