Konzept ohne Mängel: Hamm nimmt erste Hürde zum Gartenkompetenzzentrum

Besuchermagnet ist der Maxipark schon. Mit einem Gartenkompetenzzentrum könnte ein bedeutender Baustein hinzukommen.
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Besuchermagnet ist der Maxipark schon. Mit einem Gartenkompetenzzentrum könnte ein bedeutender Baustein hinzukommen.

Die Stadt Hamm ist einem Gartenkompetenzzentrum auf der Ebene „Unsere Gärten“ als Teil der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) im Maxipark einen großen Schritt näher gekommen.

Hamm – In einer ersten Beiratssitzung im Regionalverband Ruhr und einer Vorauswahl war die Hammer Bewerbung am Ende aus über 100 eingereichten Projekten eines der 33 verbliebenen. Und das, ohne noch einmal nachbessern zu müssen, wie Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann nach Bekanntwerden des Ergebnisses betonte.

Die Auswahl war der erste Schritt in einem mehrstufigen Sterne- und Auswahlverfahren, an dessen Ende europäische Fördergelder für das Projekt in Höhe von 12 Millionen Euro stehen würden. Vor knapp einem Monat hatte die Stadt bereits einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie, also ein Gutachten erkalten. Dies soll abklären, ob das Vorhaben in Hamm überhaupt umsetzbar wäre und ist also Voraussetzung dafür, dass später einmal der Zuschlag erteilt werden könnte.

Maxipark bei Besuchern beliebt

Mit der Ebene „Unsere Gärten“ binden die IGA-Macher zusätzlich zu den großen Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen und Lünen/Bergkamen kommunale Projekte ein, die ebenfalls von regionaler und teilweise auch nationaler Bedeutung sind. Mit rund 600.000 Besuchern jährlich gehört der Maxipark zu den großen Aushängeschildern dieser Stadt mit großer Strahlkraft.

1. Hammer Kleinkunsttag im Maxipark

1. Hammer Kleinkunsttag im Maxipark

In dem Gartenkompetenzzentrum soll es neben Mustergärten viele Tipps für eine nachhaltige Gartengestaltung geben. „Klimawandel hat viel mit dem eigenen Garten zu tun, zum Beispiel durch die Vermeidung von Schottergärten“, sagte Ralf Hohoff, Leiter des OB-Büros. „Unter Aspekten des Klimaschutzes und der Ökologie erhält Gartengestaltung eine neue Logik, neue Ziele und eine ganz andere Brisanz.“ Zum Beispiel zum Thema Pflanzenauswahl in Zeiten des Klimawandels gebe es ein hohes Informationsbedürfnis. Hier könnten Gartenbaubetriebe, Verbände und Hochschulen, die an dem Projekt beteiligt werden sollen, ihr Know-how vermitteln.

Zukunftspläne für Gartenkompetenzzentrum

Für das Kompetenzzentrum soll der Maxipark in südöstlicher Richtung um eine Fläche von knapp drei Fußballfeldern erweitert werden. Die Fläche gehört der Stadt.

In zwei weiteren Vertiefungsstufen müssen die Projekte nun qualifiziert und planerisch ausgearbeitet werden. Mit dem „dritten Stern“ und der Zustimmung der Bezirksregierungen besteht dann der Förderzugang.

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