Alte Zechenbrache

Erste Flächen im CreativRevier Heinrich Robert belegt

Ins CreativRevier Heinrich Robert kehrt langsam neues Leben ein
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Die ExtraSchicht war nur der Anfang: Im CreativRevier Heinrich Robert sind die ersten Flächen belegt.

In das Verwaltungsgebäude des – ehemaligen – Bergwerks Ost zieht langsam wieder Leben ein. Auf dem Direktionsflur hat die Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert mehrere Büros bezogen, um von hier aus die Entwicklung des Areals voranzutreiben und potenzielle Mieter beziehungsweise Investoren zu empfangen.

Pelkum/Herringen – Und davon gibt es einige. Seit Beginn der Vermarktung habe man zu rund 150 potenziellen Interessenten Kontakt aufnehmen können, berichtete Geschäftsführer Martin Löckmann. Mit ihnen gebe es einen regelmäßigen Austausch.

Löckmann hofft, dass zeitnah die ersten Mietverträge unterzeichnet werden können. Innerhalb von zwei bis vier Wochen könne man ihnen dann auch die gewünschten Räumlichkeiten im Direktionsgebäude zur Verfügung stellen – auch den Bereich, in dem zurzeit noch die Entwicklungsagentur untergebracht ist. „Wir würden dann in andere Büros ziehen.“ Angesichts der Corona-Pandemie zögerten viele Interessenten aber noch, Verträge zu unterzeichnen. „Insbesondere die Gastronomie.“

CreativRevier: 150 Interessenten

Dennoch: Weder durch Corona, noch durch andere Verzögerungen haben sich die Verantwortlichen um Investor und Ideengeber Jürgen Tempelmann „irritieren und aus der Ruhe bringen lassen“. „Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten“, zeigte Löckmann sich optimistisch, schon bald die ersten Ansiedlungen vermelden zu können.

Das trifft auch auf die Öffnung des Geländes und kleinere Events zu, die zunächst einmal an der frischen Luft geplant ist. „Sobald es die Pandemie zulässt, wollen wir starten“, so Löckmann. Ideen für kleinere Veranstaltungen gebe es einige. Hier stehe man auch in enger Abstimmung mit dem Kulturbüro der Stadt.

Was den Geschäftsführer und seine Kollegin Elke Böinghoff aber besonders freut: „Das CreativRevier wird zunehmend als Location wahrgenommen – auch außerhalb Hamms.“ Anfragen gebe es aus ganz Deutschland.

CreativRevier: Rockpalast vor Ort

Auch im Internet und im Fernsehen als Medien mit überregionaler Reichweite wird das CreativRevier immer präsenter. Zehntausende haben zugeguckt, als die Band „Bröselmaschine“ im Rahmen der Rockpalast-Reihe vom WDR in der Lohnhalle spielte und sich die Band-Mitglieder von der Umgebung durchaus angetan zeigten.

Auch die kleinen Video-Blocks – kurz Vlogs – mit Andreas Obering stoßen auf ein reges Interesse. In ihnen nimmt Obering die Zuschauer mit auf eine Reise durchs CreativRevier. Im mittlerweile fünften Teil informiert er über das Thema „Gastronomie“. Der letzte Beitrag sei, so Böinghoff, über die Facebook-Seite des CreativReviers mehr als 11000 Mal angeklickt worden.

CreativRevier: Büro aus Rotterdam plant

Auch über Deutschland hinaus ist das CreativRevier zumindest einigen ein Begriff. Das renommierte Architekturbüro Mei aus Rotterdam, das an der Umgestaltung der historischen Gebäude mitarbeitet, informiert auf seiner Homepage ausführlich über das Projekt – und das an exponierter Stelle, sodass der Hammerkopfturm den Lesern gleich auffällt. Die Macher beschreiben das Projekt und seine Besonderheiten ausführlich und stellen bildlich einige Ideen beispielsweise für die ehemalige Kaue – hier können sie sich einen großen Wintergarten vorstellen – vor.

Allerdings, und das betonte Löckmann: Die Pläne sind noch nicht fertig und werden ständig weiterentwickelt. Und es werde sicher auch noch Änderungen geben. Das Gerüst stehe aber.

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