Westlicher Projektbereich nimmt Formen an

„Erlebensraum Lippeaue“ bald Heimat für urige Zottelrinder

Hochlandrinder wie diese werden schon bald den „Erlebensraum Lippeaue“ besiedeln.
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Hochlandrinder wie diese werden schon bald den „Erlebensraum Lippeaue“ besiedeln.

(Fast) Mitten in der Stadt wird es schon bald ziemlich urig: Westlich der Bahngleise zum Hauptbahnhof soll eine Hochlandrinder-Herde heimisch werden.

Hamm - Im westlichsten Bereich des künftigen „Erlebensraums Lippeaue“ wird derzeit eine 16 Hektar große Fläche eingezäunt: Noch in diesem Jahr sollen dort schottische Hochlandrinder eine Heimat finden. Die urigen Vierbeiner sollen zwischen Eisenbahnbrücke und Nienbrügger Berg künftig ganzjährig weiden und so wertvollen Lebensraum pflegen und entwickeln. In den Sommermonaten soll zudem auf einer etwas kleineren Weide eine Gruppe Fleckvieh Platz finden. Um Weidetiere und Natur nicht zu stören, dürfen die ausgewiesenen Flächen demnächst nicht mehr betreten und die Tiere nicht gefüttert werden.

Unterdessen hat die Stadt Hamm die Hundeauslauffläche südlich des Nienbrügger Bergs um 350 Meter erweitert. Entlang der Strecke dürfen Hundebesitzer ihre Tiere frei laufen lassen. Insbesondere auf den Radwegen im Bereich Kornmersch und auf dem Flügeldeich müssen Hunde allerdings weiterhin an der Leine geführt werden.

Insgesamt soll im Teilabschnitt 3 des „Erlebensraums“, wo schon vor über 800 Jahren Landwirtschaft betrieben wurde, eine artenreiche Kulturlandschaft entstehen. Das Gebiet zwischen Nienbrügger Berg und Eisenbahnbrücke erstreckt sich auf rund 80 Hektar.

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