Bei Kontrolle in Uentrop

"Erhebliche Mängel": Polizei stoppt 123-Tonnen-Transport

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Mit einem Gesamtgewicht von rund 123 Tonnen sollte ein Schwertransport von Hamm in die Eifel starten. Der Auftraggeber hatte aber die Rechnung ohne die Polizei gemacht.

Hamm - Den Angaben zufolge sollte die rund 500 Kilometer lange Reise für ein rund 60 Tonnen schweres Maschinenteil mit dem Spezialtransporter am Montag losgehen. Bei einer routinemäßen Abfahrtkontrolle in Uentrop stellten die Spezialisten des Verkehrsdienstes erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung des insgesamt rund 123 Tonnen schweren Fahrzeugs fest. Soll heißen:

Das Bauteil war nicht ausreichend gegen Verrutschen und Herunterfallen gesichert. Insbesondere fielen spezielle Kunststoffmatten, die das Verrutschen einer Ladung verhindern sollen, auf, die allein durch die 60 Tonnen Gewicht des Ladegutes zerstört waren.

"Die Folgen: undenkbar"

Ein sicherer Transport zum Zielort wäre so nicht möglich gewesen. Der Schwertransport hätte jederzeit seine Ladung verlieren können - die Folgen: undenkbar.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei sicherten der Transporteur und die Verladefirma das Bauteil vorschriftsmäßig am nächsten Tag. Der Transport konnte so Dienstagnacht unter Polizeibegleitung durchgeführt werden und erreichte ohne Unfall seinen Zielort. - WA

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