Beliebter Fernradweg

Erfolgsmodell Römer-Lippe-Route: Stadt Hamm bleibt begeistert im Boot

Römer-Lippe-Route verläuft in Hamm fast durchgängig am Datteln-Hamm-Kanal.
+
Die Römer-Lippe-Route verläuft in und um Hamm fast durchgängig am Datteln-Hamm-Kanal entlang.

Die Kooperationsgemeinschaft hinter der Römer-Lippe-Route wird für fünf weitere Jahre zusammenarbeiten. Das betrifft auch die Stadt Hamm. Im beliebten Fernradweg wird ein großes Potenzial gesehen.

Hamm – Im Rahmen der 9. Römer-Lippe-Konferenz bestätigten alle Kooperationspartner, darunter die Stadt Hamm, ihre weitere Beteiligung und bekräftigen somit, welch großes Zukunftspotenzial sie in dem 479 Kilometer langen Radfernweg sehen. „Wir freuen uns sehr, dass die Römer-Lippe-Route zu einer festen Größe unter den Radfernwegen geworden ist und wir gemeinsam die Zusammenarbeit an diesem überregionalen Tourismusprojekt fortsetzen können“, so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. Hinter der Römer-Lippe-Route, die von Detmold durch Hamm bis Xanten führt, steht eine Projektgemeinschaft aus 26 Kommunen, 8 Kreisen sowie dem Regionalverband Ruhr und der Ruhr Tourismus GmbH, die das Projekt federführend betreut.

„Wir in Hamm liegen genau in der Mitte und haben mit der Lippefähre Lupia einen besonderes Highlight zu bieten“, weiß Dörthe Strübli vom Stadtmarketing Hamm und ergänzt: „In den Zeiten der Corona-Pandemie haben wir den Aufschwung beim Radfahren deutlich gespürt, obwohl die Lupia-Fähre aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden kann.“

„Für die nächsten Jahre haben wir uns einiges vorgenommen“, erläutert Biermann weiter. „Um den Radfernweg zusätzlich attraktiv für eine junge und technikaffine Zielgruppe zu gestalten, werden wir verschiedene digitale Angebote entlang der Römer-Lippe-Route entwickeln. Damit schaffen wir ein Alleinstellungsmerkmal und begegnen dem wachsenden Qualitäts- und Serviceanspruch der Radreisenden.“

Große wirtschaftliche Bedeutung

Im Rahmen der Konferenz wurden die Ergebnisse der nun abgeschlossenen Planungsphase des durch den Nationalen Radverkehrsplan geförderten Projektes sowie die nun anstehenden Maßnahmen zur Umsetzung präsentiert.

Für die Region hat der Radtourismus als Wachstumsmarkt eine große wirtschaftliche Bedeutung. Eine 2019 durchgeführte Evaluation belegte, dass durch Radtouristen an der Römer-Lippe-Route eine Wertschöpfung von jährlich rund 4,5 Millionen Euro generiert wird. 85 Prozent der Betriebe erwarten ferner eine weitere Zunahme des Radtourismus in ihrer Region in den kommenden drei Jahren. „Das bestätigen auch unsere neun Übernachtungspartner in Hamm“, ergänzt Strübli.

Anfang Juli war bekannt geworden, dass das Teilstück der Route auf der Adenauerallee für viel Geld saniert werden soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare